Warnstufe „Orange“: Erneut starke Niederschläge für Osttirol prognostiziert
Erhöhte Gefahr von starken Niederschlägen mit lokalen Rutschungen, Muren und Überflutungen besteht ab Donnerstagnachmittag, 2. November.
Nachdem bereits von 30. auf 31. Oktober vielerorts große Niederschlagsmengen verzeichnet wurden, gibt die GeoSphere auf Basis der aktuellen Prognosen eine weitere Wetterwarnung für die kommenden Tage aus: Laut derzeitigem Kenntnisstand zeigen die Modelle, dass es ab Donnerstagnachmittag, 2. November, zu weiteren intensiven Niederschlägen kommt – hauptbetroffene Gebiete sind Osttirol, der Stubaier Hauptkamm, die Brennerregion mit dem oberen Wipptal und der Zillertaler Hauptkamm.
In den klassischen Südstaulagen (Brennerregion und südliches Osttirol) sind Mengen von 60 bis 90 Liter pro Quadratmeter, punktuell sogar mehr, zu erwarten. Aufgrund der prognostizierten Niederschlagsmengen kann es zu lokalen Vermurungen, Hangrutschungen und Überschwemmungen kommen. Die GeoSphere Austria hat daher die Warnstufe „Orange“ für die hauptbetroffenen Gebiete ausgegeben. Südlich des Inns gilt nach derzeitigem Kenntnisstand für viele Bereiche am Donnerstag und Freitag die Warnstufe „gelb“ – Stufe 2 von 4.
Handlungsempfehlungen bei oranger Wetterwarnung
Die Bevölkerung ist aufgerufen, unnötige Fahrten und Spaziergänge zu vermeiden sowie Fenster, Türen und Dachluken zu schließen.
Die Warnkarte der GeoSphere Austria ist unter https://warnungen.zamg.at/ einsehbar.
Aktuelle Informationen zu den Pegelständen aller Gewässer in Tirol stehen in der Anwendung „Hydro Online“ – ein Angebot des Hydrographischen Dienstes des Landes Tirol – unter folgendem Link zur Verfügung: www.tirol.gv.at/hydro-online. Die Niederschlagsanalyse in Echtzeit gibt es zudem unter https://wrn.tirol.gv.at/.
• Passen Sie die Fahrgeschwindigkeit den Straßenverhältnissen an, rechnen Sie mit Aquaplaning!
• Planen Sie Zeitverluste bzw. Einschränkungen im Straßen- und Schienenverkehr ein!
• Schließen Sie Fenster, Türen und Dachluken!
• Beachten Sie die Anweisungen der zuständigen Behörden!
• Halten Sie Abstand von Wildbächen, Fließgewässern und überfluteten Flächen!
• Meiden Sie überflutete Unterführungen und Gräben!
Text: Redaktion, Foto: AdobeStock