Spannende Einblicke in die Gletscherwelt des Nationalparks Hohe Tauern

Im Rahmen der Online-Serie „Forschung im Fokus: Einblicke in die Nationalpark“ spricht Gletscherforscher Dr. Martin Stocker-Waldhuber aus Virgen am Dienstag, 3. Juni, über glaziologische Untersuchungen rund um den Großvenediger.

Ihre weitgehend natürliche Entwicklung macht die Nationalparks in Österreich zu begehrten Forschungsräumen. Entsprechend groß ist das Spektrum der durchgeführten wissenschaftlichen Projekte: Es reicht vom Langzeitmonitoring von Ökosystemen über Bestandsaufnahmen der heimischen Flora und Fauna bis hin zur Untersuchung spannender ökologischer und sozialer Entwicklungen.

Die Gletscher rund um den Großvenediger bilden die größte zusammenhängende Gletscherfläche in Österreich. Sie prägen das Bild einer hochalpinen Landschaft und unsere Vorstellung vom „ewigen“ Eis. Doch die Gletscher reagieren sensibel auf Klimaänderungen und sind somit im ständigen Wandel.

Martin Stocker-Waldhuber ist Glaziologe am Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und seit 20 Jahren an direkten Messungen der Gletscheränderungen beteiligt. Sein Vortrag spannt den Bogen vom Vorstoß der Gletscher über ihren Rückgang bis zum Zerfall und stellt die Frage: Wie lange dauert die Ewigkeit?

 

Ewiges Eis im Nationalpark Hohe Tauern? Glaziologische Untersuchungen rund um den Großvenediger

Dienstag, 3. Juni 2025, 16.00 Uhr

Anmeldung und weitere Informationen: Neue Vortragsreihe: Forschung im Fokus – nationalparksaustria.at | DE

 

 

Text: Redaktion, Foto: NPH/Jurgeit

02. Juni 2025 um