Sommerfest Lienz 2024: Vereinen wurden Konzept und Details vorgestellt

Von 9. bis 11. August feiert Lienz bei einem großen Sommerfest. Voraussichtlich 23 Stände werden rund um sieben Bühnen verteilt. 47 Musikgruppen sorgen für gute Stimmung.

Bei einem Treffen im Ratssaal der Stadt Lienz am 24. Juni wurde den Trägervereinen des Sommerfestes Lienz das Gesamtkonzept präsentiert, außerdem wurden die Rahmenbedingungen für die Teilnahme festgelegt.

In den vergangenen Monaten hat der Tourismusverband Osttirol als Veranstalter mit Unterstützung der Stadt Lienz die Grundlagen für ein Sommerevent geschaffen, das Lienz in dieser Form wohl noch nie gesehen hat: sieben Bühnen und 47 Musikgruppen, ein umfangreiches Sicherheitskonzept und ein stimmiges Kommunikationskonzept. All diese Eckpunkte wurden nun den Mitgliedern der Vereine vorgestellt, die sich über die Anmeldeplattform bewarben und Kapazitäten für die dreitägige Veranstaltung bereitstellen können.

Ein Fest der Gemeinschaft, der Regionalität und der Nachhaltigkeit

Dass es ein Fest der Gemeinsamkeit werden soll, zeigt schon der Schulterschluss von Stadt und Tourismusverband bei der Organisation. Bei der gemeinsamen Präsentation des Konzeptes sind sich die Vertreter der Stadt und des Tourismusverbandes einig: „Es soll ein Fest werden, das allen Spaß macht und das sich auch jeder leisten kann. Es wird ein Event für Gäste und Einheimische jeder Altersklasse, und der Eintritt ist frei.“

 

 

Für TVBO-Obmann Franz Theurl spielen die Vereine beim Sommerfest eine Schlüsselrolle: „Ich weiß selbst, was es bedeutet, Nachwuchsarbeit in einem Verein zu leisten!“ Der TVBO stellt den teilnehmenden Vereinen kostenlos die gleiche Infrastruktur zur Verfügung. Die Stadt Lienz unterstützt mit Wirtschaftshofleistungen, Wasser und Strom. Voraussichtlich 23 Stände werden rund um die sieben Bühnen verteilt. Bis zum nächsten Treffen sind die Vereine am Zug und präsentieren ihrerseits ihr Angebot an Speisen und Getränken.

Die Teilnahmebedingungen für die Vereine sind:
– Nachhaltigkeit: Ausschank ausschließlich in Mehrwegbechern (0,3 l, 0,5 l), sowie Augenmerk auf Müllvermeidung und -entsorgung
– Regionalität first bei Speisen, Getränken, Lieferanten etc.
– Konsistente, gemeinsame Abstimmung des Speisen- und Getränkeangebots
– Strikte Einhaltung der Vorgaben des Sicherheitskonzeptes
– Moderate Preise für Speisen und Getränke, jeder soll sich das Fest leisten können.

 

 

150 Seiten Sicherheitskonzept und 19 Pläne

Das Sicherheitskonzept hat in den letzten Wochen die meisten Kapazitäten des Organisationsteams gebunden. Nicht weniger als 19 Pläne wurden dafür vermessen und angefertigt, rund 150 Seiten sind entstanden. „Wir haben die besten Voraussetzungen für eine sichere und nachhaltige Veranstaltung in der Lienzer Innenstadt geschaffen, auf die wir und andere in den nächsten Jahren aufbauen können und mit der alle Lienzerinnen und Lienzer zufrieden sein werden“, so Hannes Ladinig. Im Rahmen des Stadtfestes werden rund 25 Personen als Ordner oder Security eingesetzt und die Zufahrtsstraßen zum angemeldeten Veranstaltungsgelände mit Großfahrzeugen abgesperrt.

7 Bühnen, 47 Bands, buntes Kinderprogramm

Nicht weniger als 47 Bands werden beim Sommerfest 2024 auftreten, fast 400 m² Bühnenfläche werden dafür auf sieben Plätzen in der Stadt aufgebaut. Den Großteil der Bands hat Hannes Ladinig in Osttirol akquiriert, und jede Altersgruppe kann sich auf ein attraktives Angebot freuen.

 

 

Besonders hervorzuheben ist die Jugendbühne am Parkplatz Mühlgasse. Hier wurde für das dichteste Line-Up mit jeweils fünf DJs am Freitag und fünf Rockbands am Samstag geplant. Darüber hinaus wird der große, lauschige Garten des Franziskanerklosters zum Familien- und Kinderareal – mit zehn Spielattraktionen und einer Bühne, auf der vorwiegend volkstümliche Musik gespielt wird. Zu den Spielanbietern zählen neben lokalen Firmen auch Guixot, die manch einer noch von früheren Olala-Festivals kennt, oder der Alpenkasperl und die Alpenturner.

Stimmiges Design mit Inspiration aus dem Jahr 1968

Für das Kommunikationskonzept ist azett kommunikation verantwortlich und holte sich für die Grafik das Studio Superfast ins Team. Die abgewandelte Lienz Rose des neuen Logos zitiert nicht nur die Wappenblume von Lienz, sondern auch ein historisches Plakat des Sommerfestes Lienz 1968, das seinerzeit vom Atelier Stepan gestaltet wurde. Das Plakat stammt aus dem Archiv der Eisenbahner Musikkapelle. Gefunden hat es Hannes Ladinig tatsächlich erst, nachdem sich Franz Theurl und Elisabeth Blanik auf den Namen Sommerfest Lienz 2024 einigten.

 

 

Nicht nur die Grafik nimmt Anleihe an einem in Lienz einzigartigen Element. Auch der Claim sollte nur für Osttirol gelten. „Natürlich lehnt man sich in Osttirol hinaus, wenn man behauptet, dass Dialektwörter für den gesamten Bezirk gelten. Aber wir sind mutig und haben es auf ,zommsitzn. zuahorchn. zomm feian.‘ herunter gerechnet“, so Andrea Zanier von azett kommunikation. Vorgestellt wurden das Corporate Design, Werbemittel wie Plakate und Flyer, die Mehrwegbecher sowie Auszüge aus dem Social Media Konzept.

 

 

Fotos: Flo Totschnig, Grafik: azett kommunikation und Studio Superfast

26. Juni 2024 um