Polizei warnt vor Betrug mit gefälschten E-Mails

In letzter Zeit sind verstärkt wieder gefälschte E-Mails versandt worden, die man auf keinen Fall öffnen sollte.  Die Tiroler Polizei warnt und gibt Tipps.

Aufgrund aktueller Fälle warnt die Tiroler Polizei erneut vor Straftaten im Internet. Es werden derzeit wieder gefälschte E-Mails (angeblich von der Post, Netzbetreibern, Verbund, Reiseunternehmen und andere) verschickt, die – in Dateianhängen als „Rechnung“, „Bewerbung“, „Angebot“ oder ähnliches getarnt – Verschlüsselungssoftware enthalten. Beim Öffnen des Mails bzw. Herunterladen des Anhanges werden die Dateien auf den Rechnern verschlüsselt. In weiterer Folge erpressen die Betrüger „Lösegeld“ für den Schlüssel.

Die Polizei gibt folgende Tipps:
1.
Daten regelmäßig auf externen Datenträgern sichern bzw. Back-Ups erstellen. Wichtig ist dabei, dass das Speichermedium physisch getrennt und nicht aktiv mit dem System (Netzwerk) verbunden ist.
2.
E-Mails hinterfragen, nicht sorglos öffnen. Dubiose E-Mails löschen, keinesfalls Dateianhänge oder Links öffnen.
3.
Betriebssysteme und Anti-Viren Programme aktualisieren.

Zum Betrug mit gefälschten Rechnungen für angebliche „Domainregistrierung“ rät die Polizei, diese keinesfalls zu bezahlen und im Schadensfall sofort Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Wie erkennt man eine gefälschte Rechnung?
1. Vertragsverhältnis zum angeführten Unternehmen prüfen
2. Unpersönliche Anrede
3. Rechtschreibfehler auf der Rechnung
4. Überweisung auf ein ausländisches Konto wird verlangt

Text: Redaktion, Symbolfoto: Clipart

16. Februar 2017 um