Meinrad Pizzinini stellte Buch über Tiroler Burgen vor

Univ.-Doz. Dr. Meinrad Pizzinini hat Otto Pipers Werk „Die Burgen Tirols“ neu herausgegeben. Infos zu Burgen und Ruinen in Nord-, Ost- und Südtirol sind enthalten.

Meinrad Pizzinini stellte Buch über Tiroler Burgen vorOtto Piper hat in den Jahren 1902 bis 1910 im Auftrag des regierenden Fürsten von und zu Liechtenstein sowie von Hans Graf Wilczeck mit dem achtbändigen Werk „Österreichische Burgen“ ein Standardwerk zur Burgenkunde vorgelegt. Univ.-Doz. Dr. Meinrad Pizzinini stellte am Dienstag, 14. Februar 2017, im Rokokosaal des Alten Landhauses in Innsbruck das von ihm neu herausgegebene Werk von Otto Piper „Die Burgen Tirols Nordtirol-Südtirol-Osttirol“ – erschienen in der Edition Winkler-Hermaden – vor. Die neue Ausgabe enthält eine Auswahl zahlreicher Burgen Tirols, wie sie in Otto Pipers Standardwerk – verstreut auf alle acht Bände – vorgestellt werden. In einer informativen Einleitung, die dem Nachdruck der Originalseiten vorangestellt ist, gibt Meinrad Pizzinini – er war viele Jahre Leiter bzw. Kustos der Historischen Sammlungen am Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum – einen Überblick über die Tiroler Burgenforschung und geht auf die Bedeutung und Aktualität des Werkes Otto Pipers ein.

Berneck, Branzoll, Churburg, Fürstenburg, Heinfels, Kronburg, Landeck, Mariastein, Matrei, Matzen, Rattenberg, Rodenegg, Runkelstein, Sigmundskron, Taufers, Tirol, Trostburg – der Band enthält zahlreiche Informationen und Illustrationen zu diesen und vielen weiteren Burgen und Ruinen in Nord-, Ost- und Südtirol. „Meinrad Pizzinini ist mit diesem Werk etwas ganz Besonderes gelungen, nämlich die Bewahrung von Tiroler Geschichte im doppelten Sinn: Zum einen hält er das großartige Werk Otto Pipers lebendig, indem er es den LeserInnen wieder leichter zugänglich macht. Zum anderen trägt er mit diesem Buch maßgeblich dazu bei, ein wertvolles Stück Tiroler Geschichte lebendig zu halten“, betonte Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa in seinen Begrüßungsworten zur Feierstunde.

Text: Redaktion, Fotos: Landtagsdirektion

14. Februar 2017 um