Osttiroler Tierschutzverein wird mit 75.000 Euro pro Jahr gefördert

Die Finanzierung der Einrichtung in der Pfister in Lienz ist gesichert. Der Tiroler Landtag hat einen entsprechenden Antrag abgesegnet.

Laut dem aktuellen Beschluss wird die Fördervereinbarung zwischen dem Land Tirol und dem Osttiroler Tierschutzverein auf neuer vertraglicher Grundlage fortgeführt. Der Tierschutzverein als Betreiber des Tierheims soll in den Jahren 2022, 2023 und 2024 anstelle der bislang 50.000 Euro jeweils 75.000 Euro Förderung für den laufenden Betrieb erhalten. Die Auszahlung der Förderung erfolgt wie bisher nach Teilen zu vertraglich festgesetzten Terminen. Der Osttiroler Tierschutzverein wird außerdem auch von den Gemeinden des Bezirkes Lienz finanziell unterstützt. Landtagsabgeordnete Martin Mayerl begrüßte den Beschluss und betonte, dass der Tierschutzverein vielfältige Leistungen des Tierschutzes im öffentlichen Interesse erbringe. „In vielen Fällen kümmert man sich um Tiere, die abgegeben werden, weil sich die Tierhalter ihrer entledigen wollen. Der Verein verhindert also die Aussetzung und Tötung von Tieren, die in den Augen ihrer Besitzer ‚nicht mehr gebraucht‘ werden. Dabei muss in vielen Fällen der Tierschutzverein die Kosten selbst tragen. Das Land Tirol unterstützt diese wichtige Organisation schon seit einigen Jahren. Mit Ende diesen Jahres wäre die Fördervereinbarung ausgelaufen, wir haben sie nun verlängert. Somit ist die Finanzierung gesichert“, so Mayerl.

 

Text: Redaktion, Foto: AdobeStock/Damaris Pippig

18. Dezember 2021 um