Matrei: 53-Jähriger stürzte am Schlatenkees in Gletscherspalte

Der Österreicher stürzte im Venedigergebiet ca. sechs Meter tief in eine Gletscherspalte. Er erlitt eine leichte Unterkühlung und blieb sonst unverletzt.

Ein 53-jähriger Österreicher und eine 50-jährige Österreicherin wollten am Mittwoch, 8. August, um 7.45 Uhr, von der Neuen Pragerhütte aus auf dem Normalanstieg über das Schlatenkees auf den Großvenediger aufsteigen. Um ca. 10.00 Uhr wollte der 53-Jährige auf ca. 3.200 Metern Seehöhe eine Gletscherspalte überqueren. Dabei brach die Schneedecke ein, und er stürzte ca. 6 Meter tief in die Spalte, wo er auf einer Schneebrücke zum Liegen kam. Die 50-jährige Frau konnte den Verunglückten nicht aus der Spalte bergen, und er war auch nicht in der Lage, sich selbst zu befreien. Die Frau verständigte den Hüttenwirt der Neuen Pragerhütte, der den Notruf absetzte. Der Notarzthubschrauber Christophorus 4, die Bergrettung Matrei, der Hubschrauber des Innenministeriums „Libelle Tirol“ und die Alpinpolizei wurden alarmiert.

Der 53-Jährige konnte in der Folge mit einer leichten Unterkühlung, aber sonst unverletzt aus der Spalte geborgen werden. Die beiden Bergsteiger wurden vom Notarzthubschrauber Christophorus 7 ins Tal gebracht.

 

Text: Redaktion, Foto: Osttirol heute/Mühlburger   

08. August 2018 um