Mathematik-Teamwettbewerb „BOLYAI“: Team des Lienzer Gymnasiums holt Silber
Die Schüler Markus Amon, David Marizzi und Gregory Ruggenthaler holten beim Int. Mathematik-Teamwettbewerb „BOLYAI“ in Budapest in souveräner Manier eine Silbermedaille. Prof. Harald Wittmann betreute das erfolgreiche Team.
Erstmalig nahmen bereits am 14. Jänner 2025 fünf Mannschaften des Gymnasiums Lienz beim internationalen Mathematik-Teamwettbewerb „Bolyai“ (benannt nach dem ungarischen Mathematiker János Bolyai) teil. Es galt, innerhalb einer Stunde in Teamarbeit 14 gefinkelte Aufgaben zu lösen.
Das Team „Schrödingers Katze der Mathematik“ (Markus Amon, David Marizzi und Gregory Ruggenthaler aus den dritten Klassen) war in seiner Schulstufe österreichweit mit Abstand das beste und qualifizierte sich damit für das Finale im Juni in Budapest.
Die drei Mathematik-Talente aus Osttirol vor dem ungarischen Parlament.
Sehr erfolgreich war damals auch das Team der ersten Klassen: von 161 Teams erreichten Tobias Frank, Samuel Heinz, Evo Squasi und David Staffler den sensationellen 8. Rang.
Alle Ergebnisse der Teams des Lienzer Gymnasiums bei der österreichweiten Vorrunde im Jänner:
5. Schulstufe (insgesamt 161 teilnehmende Teams):
8. Platz: Team „ZIKR“ (Tobias Frank, Samuel Heinz, Evo Squasi, David Staffler)
73. Platz: Team „Die Schlauberger“ (Patrick Ortner, Eliah Rindlisbacher, Aaron Schneider, Valentin Steininger)
7. Schulstufe (insgesamt 149 Teams):
1. Platz: Team „Schrödingers Katze der Mathematik“ (Markus Amon, David Marizzi, Gregory Ruggenthaler)
8. Schulstufe (insgesamt 106 Teams):
25. Platz: Team Lina Frank, Felix Koini, Niklas Tiefnig
9. Schulstufe (insgesamt 81 Teams):
23. Platz: Team Dana Biasco, Jakob Homolar, Raphael Meier, Ernesto Squasi

Mit dem österreichweit besten Ergebnis in der 7. Schulstufe qualifizierten sich „Schrödingers Mathe-Katzen“ für das Finale in Budapest. Am Freitag, 27. Juni, machten sich Markus Amon, David Marizzi und Gregory Ruggenthaler gemeinsam mit Prof. Harald Wittmann auf in die ungarische Hauptstadt, wo sie gegen Mannschaften aus Deutschland, der Slowakei, Ungarn und Rumänien antraten.
60 Minuten hatten die Teams Zeit, um fünf herausfordernde Aufgaben zu lösen. Die Mannschaft aus Osttirol meisterte vier davon fehlerfrei, und mit einer kleinen Ungenauigkeit bei einer Aufgabe erreichten sie hinter einem Team aus Ungarn den zweiten Platz.

Nach der höchst erfreulichen Siegerehrung standen noch eine Führung im Parlamentsgebäude, eine Radfahrt auf der Margareteninsel und ein ausgiebiger Abendspaziergang durch das Zentrum von Budapest am Programm. Eines stand bei der Heimfahrt nach Osttirol für die drei Mathematik-Talente fest: „Wir werden im nächsten Schuljahr sicher wieder versuchen, das Finale zu erreichen.“
Text: Redaktion, Fotos: BG/BRG Lienz