Lienz: Zwei Landschaftsplaner erklären das „Schwammstadtsystem“
In einem Vortrag am Montag, 9. September, im Ratsaal der Liebburg erklären Experten, warum man auf das Schwammstadtsystem für Bäume setzen soll und wie man damit der Hitzeentwicklung in Ortskernen entgegenwirkt.
Die Stadtgemeinde Lienz engagiert sich verstärkt für eine nachhaltige Stadtentwicklung und den Klimaschutz. Seit 2021 läuft das erfolgreiche Baumpatenschaftsprojekt, bei dem Bürgerinnen und Bürger einen finanziellen Beitrag für den Kauf und das Pflanzen von 110 Bäumen geleistet haben. Dies verdeutlicht die wachsende Bedeutung von Bäumen im urbanen Raum.
Ein weiteres Lienzer Pilotprojekt am Egger-Lienz-Platz zielt darauf ab, auch in dicht bebauten Bereichen Bäume zu pflanzen. Hierbei kommt das Prinzip der Schwammstadt zur Anwendung. Gemeinsam mit den Partnerstädten Bruneck (Südtirol) und Pieve di Cadore (Belluno) erprobt Lienz diese Methode, welche die Nutzung und Bindung von Regenwasser verbessert sowie der Hitzeentwicklung in der Stadt und in Ortskernen entgegenwirkt.
Auftakt der Bauarbeiten zum Schwammstadtprojekt am Egger-Lienz-Platz
Wie das Prinzip der Schwammstadt funktioniert, erklären am Montag, 9. September, um 18.00, Uhr im Ratsaal der Liebburg in Lienz (2. Stock) die Wiener Landschaftsplaner DI Karl Grimm und DI Stefan Schmidt. Beide Experten stehen im Anschluss für Fragen zur Verfügung.
Der Einritt zu dieser Veranstaltung ist frei!
Das Projekt „Schwammstädte“ wird finanziert durch die Europäische Union, Interreg Italien-Österreich und Dolomiti Live.
Text: Redaktion, Fotos: Stadt Lienz/Bernd Lenzer