Kals a. Gr.: Einheimische Skitourengeher von Lawine verschüttet
Nahe der Glorerhütte wurden 5 Skitourengeher ganz bzw. teilverschüttet. Drei Männer konnten sich selbst befreien und gruben ihre Kameraden aus. Alle Beteiligten blieben unverletzt.
Nördlich der Glorerhütte im Gemeindegebiet von Kals am Großglockner ging am Samstag, 29. Dezember, gegen 13.15 Uhr, eine Lawine ab. Fünf einheimische Skitourengeher waren betroffen. Zwei Männer (49 und 47 Jahre alt) wurden ganz und drei (ein 57-Jähriger und zwei 50-Jährige) teilverschüttet. Die teilweise verschütteten Tourengeher konnten sich selbst befreien, verständigten über Notruf die Rettungskräfte und begannen sofort, mittels LVS nach ihren verschütteten Kameraden zu suchen. In kurzer Zeit konnten sie diese orten und ausgraben. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Im Einsatz waren die Notarzthubschrauber Heli 6 aus Salzburg, Martin 4 aus Matrei sowie die Libelle Tirol mit Besatzung, die Bergrettung Kals a. Gr. und zwei Alpinpolizisten. Die Beteiligten wurden mittels Hubschraubers ausgeflogen.
Text: Redaktion, Symbolfoto: Brunner Images