Führende BeamtInnen und ExpertInnen von Aquapol tagten in Lienz
Das Internationale Netzwerk der Binnen- und Seeschifffahrtspolizei führt gemeinsame Polizeiaktionen im Meer sowie in Binnengewässern und Häfen durch.
Schmuggel, Menschenhandel, Schiffdiebstahl – die Aufgabenbereiche für Einsätze von Aquapol sind breit gefächert. Auch die Ausbeutung von Menschen, die zur Schwarzarbeit gezwungen werden, fällt in den Aufgabenbereich des europäischen Netzwerks der Binnen- und Seeschifffahrtspolizei. 14 EU-Mitgliedstaaten und die Schweiz gehören diesem Bündnis zur Verbrechensbekämpfung an. Durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Behörden und Institutionen erhalten alle Beteiligten wichtige Erkenntnisse über die Sicherheit in den Häfen und Binnengewässern Europas.
Bgm. Elisabeth Blanik mit Hubert Griepe, Kriminalhauptkommissar beim Bayerischen Landeskriminalamt …
Damit der Informationsfluss weiterhin reibungslos funktioniert, tagten die Delegationen der Mitgliedsstaaten auf Einladung des Amtes für Betrugsbekämpfung des österreichischen Finanzministeriums, Bereich Finanzpolizei, in Zusammenarbeit mit dem bayrischen Landeskriminalamt vom 27. bis 29. Oktober im Bezirk Lienz.
… und mit Finanzpolizist Michael Aigner
Im Rahmen ihrer Tagung wurden die 24 TeilnehmerInnen am Donnerstag, 28. Oktober, auch von der Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik im Rathaus der Stadt willkommen geheißen: „Es freut mich sehr, dass Lienz als Tagungsort für ein europäisches Netzwerk wie Aquapol fungiert, und auch künftig im Terminkalender der Mitglieder erhalten bleibt. Dadurch erfährt der gesamte Bezirk eine weitere Aufwertung auf europäischer Ebene.“
Text: Redaktion, Fotos: Stadt Lienz/Lenzer