Friedenswallfahrt zum Helenenkirchl: Was haben Krieg und Frieden mit mir zu tun?

Bei einer Nachtwallfahrt am Freitag, 21. Juni, wird gemeinsam um Frieden gebetet. Eine Gruppe der Musikkapelle Thurn gestaltet den Gottesdienst.

„Die derzeitigen Kriege – in der Ukraine, im Hl. Land und in vielen Orten der Welt – und die steigenden Aggressionen leider auch in unserer Gesellschaft geben Grund zur Sorge. Wachsamkeit und gegenseitige Bestärkung zu Toleranz und Friede sind gefragt. Anhand der 10 fixen Stationen des Friedesweges zum Helenenkirchl denken wir über die eigene Fähigkeit zum Frieden nach”, erklärt der Lienzer Dekan Dr. Franz Troyer, warum er eine Friedenswallfahrt organisiert.

Zum Helenenkirchl führt ein fix errichteter Friedensweg mit 10 Stationen. Diese und die Hl. Messe bei Fackelschein am Platz vor dem Helenenkirchl sollen Kraft geben, sich für den Frieden einzusetzen und ihn in den eigenen Reihen stärker zu leben. Der Friedensweg wurde im Jahr 1997 von Jugendlichen des Dekanates Lienz unter der Leitung des damaligen Kooperators Franz Troyer errichtet. Der Weg beginnt in Thurn im Ortsteil Prappernitze bei der Erasmuskapelle und hat eine Gehzeit von ca. 45 Minuten.

Die Friedenswallfahrt ist absichtlich am Abend geplant, um bei Fackellicht am Ziel die Hl. Messe zu feiern. Mit dem Fackellicht und der anschließenden Agape – organisiert von den Bäuerinnen von Oberlienz – ist für eine gute Stimmung gesorgt.

 

Friedenswallfahrt zum Helenenkirchl

Freitag, 21. Juni 2024

19.30 Uhr: Start bei der Erasmuskapelle in Thurn/Prappernitze

Fußweg entlang der Friedensstationen zum Helenenkirchl mit Musik der Oberlienzer Bläser und Gedanken von Jugendlichen der JB/LJ Thurn, Patriasdorf, Glanz, Oberlienz und Gaimberg

Ca. 21.00 Uhr: Hl. Messe mit Musik einer Gruppe der MK Thurn
anschließend Agape, organisiert von den Oberlienzer Bäuerinnen

 

 

Text: Redaktion, Foto: Troyer

12. Juni 2024 um