Assling: Schutzbauten konnten riesige Mure stoppen
Am 22.8. ging am Gleiersbach in Assling eine Mure ab, die rd. 20.000 bis 25.000 m³ Geröll und Erdreich bis in die Geschiebeauffangbecken am Schwemmkegel transportierte.
Erste Erhebungen am 23.8. durch Experten der Wildbach- und Lawinenverbauung ergaben, dass im Almbereich eine Überschotterung einer Fläche von ca. 1.000 m² stattgefunden hatte und der Bach aus seinem bisherigen Bachbett gedrängt wurde. Wie Gebietsbauleiter DI Otto Unterweger erklärte, traten im Zuge des Murenabganges im Mittellauf starke Erosionen auf, wodurch insgesamt etwa 20.000 bis 25.000 m³ Murmaterial bis in die Geschiebeauffangbecken am Schwemmkegel transportiert wurden. Das Murmaterial konnte dort schadlos zur Ablagerung gebracht werden. Ohne die Schutzbauten wären, so DI Unterweger, sowohl die ÖBB-Trasse als auch die Drautalbundesstraße schwerst beschädigt worden und für längere Zeit nicht passierbar gewesen.
Mit den Aufräumarbeiten wurde sofort begonnen. Ziel ist es, den Gleiersbach wieder in sein ursprüngliches Bett zurückzuleiten und die Öffnungen der Geschieberückhaltesperren freizulegen, damit das Wasser ablaufen kann und das Geschiebe soweit abtrocknet, dass es zur Deponie verbracht werden kann.
Text: Redaktion, Foto: Wildbach- und Lawinenverbauung Unterweger