Alpinunfall am Stüdlgrat: Felskopf löste sich, 19-Jähriger stürzte ab
Herannahendes Schlechtwetter veranlasste drei Bergsteiger heute dazu, ihren Aufstieg zum Großglockner abzubrechen. Im unteren Bereich des Stüdlgrates kam es zum Unglück.
Die drei deutschen Staatsbürger brachen ihre Tour ab, da das Wetter schlechter wurde. Beim anschließenden Abseilen löste sich ein Felskopf und einer der drei Alpinisten, ein 19-jähriger Deutscher, stürzte etwa 10 Meter über steiles, felsdurchsetztes Gelände ab. Er blieb unbestimmten Grades verletzt am Gletscher liegen. Die Begleiter und weitere Alpinisten leisteten erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Der Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber geborgen und ins Krankenhaus nach Lienz geflogen. Im Einsatz standen die Bergrettung Kals, ein Rettungshubschrauber sowie die Alpinpolizei.
Text: Redaktion, Symbolfoto: Raimund Mühlburger