Hochwassergefahr: Schulfrei in ganz Osttirol – Sturmwarnung

Das Bundesheer und alle Blaulichtorganisationen stehen in Bereitschaft. Der Nachmittagsunterricht entfällt heute Montag in Osttirol, der Dienstag wurde für schulfrei erklärt.

„Wir haben seit den Morgenstunden die Bezirkseinsatzleitung hochgefahren, und alle Blaulichtorganisationen sowie das Bundesheer stehen in Bereitschaft”, teilt Bezirkshauptfrau Olga Reisner Montagmittag mit. Ab sofort heißt es auch schulfrei in ganz Osttirol. Der Nachmittagsunterricht entfällt am Montag, der Dienstag wurde für schulfrei erklärt. „Diese empfohlene Vorsorgemaßnahme seitens der Abteilung Bildung des Landes Tirol und der Bezirkseinsatzleitung ergeht wegen der prognostizierten Unwetterereignisse”, so Reisner.

Beim Föhnsturm ist mit Spitzenböen bis zu 130 km/h zu rechnen. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat eine rote Warnstufe für Osttirol und inneralpine Talorte Nordtirols ausgegeben. Eine orange Windwarnung gilt für klassische Föhnorte sowie für die Föhnschneisen Nordtirols. Der Landesforstdienst warnt vor dem Betreten von Wäldern und rät auch vor dem Befahren  ab. Es besteht Gefahr durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume. Die stärksten Böen werden zwischen Montagabend, 18.00 Uhr, und Dienstagnacht, 2.00 Uhr, erwartet. Alle nötigen Maßnahmen zur Reduktion der Sturmschäden und ihrer Auswirkungen seien vorbereitet, heißt es in einer Aussendung des Landes Tirol.

Hinweise der ZAMG:

  1. Meiden Sie Alleen, Parks mit Baumbestand und Wälder
  2. Vermeiden Sie alle Outdoor-Aktivitäten
  3. Sichern Sie rechtzeitig bewegliche Gegenstände im Freien
  4. Vermeiden Sie nach Möglichkeit nicht notwendige Autofahrten
  5. Bleiben Sie nach Möglichkeit in geschlossenen Räumen
  6. Beachten Sie die Anweisungen der zuständigen Behörden

Bezirkshauptfrau Olga Reisner ruft die Bevölkerung zur Aufmerksamkeit auf und ersucht, besondere Wahrnehmungen bezüglich des Wetters und seinen Auswirkungen direkt an die Bezirkshauptmannschaft oder die nächsten Polizeidienststelle zu melden.

 

Text: Redaktion, Foto: BH Lienz

29. Oktober 2018 um