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Lienzer Bergbahnen: Vier mögliche Zukunftsszenarien

Bei der Aufsichtsratssitzung der Lienzer Bergbahnen AG hat der Vorstand vier mögliche Szenarien für die Zukunft des Unternehmens und der beiden Skiberge vorgelegt.

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Die Zukunft des Hochsteins und der Lienzer Bergbahnen AG ist ungewiss. Ob am Hochstein die Lichter endgültig ausgehen oder nicht, entscheidet sich wahrscheinlich bis zum Ende des ersten Quartals 2017. 

 

Kurz nach Ende der Aufsichtsratssitzung der Lienzer Bergbahnen am Donnerstag, 12. Jänner 2017, erreichten wir die Eigentümervertreterin der Stadt Lienz, Bgm. DI Elisabeth Blanik, und baten sie um eine Stellungnahme.

„Die Zahlen des Unternehmens wurden heute klar auf den Tisch gelegt. Aufsichtsrats-Vorsitzender DI Thomas Diemling und Vorstand Mag. Klaus Hofstätter haben Zukunftsszenarien für die Lienzer Bergbahnen entwickelt und vorgestellt“, erklärte die Lienzer Bürgermeisterin. „Sowohl die Eigentümervertreter der Stadt als auch jene des Mehrheitseigentümers Tourismusverband Osttirol werden sich", so Elisabeth Blanik, „nun mit diesen verschiedenen Konzepten eingehend zu beschäftigen haben."

Natürlich gehe es dabei auch um den zukünftigen Bergbahnenbetrieb am Hochstein. Bgm. Blanik: „Die Zukunftsszenarien betreffen das gesamte Unternehmen. Ich werde am nächsten Dienstag den Stadtrat inklusive der Fraktionsführer der im Lienzer Gemeinderat vertretenen Listen und Parteien mit den vorgelegten Zahlen und den Szenarien befassen. Auch Thomas Diemling und Klaus Hofstätter werden bei dieser Sitzung anwesend sein."

Die Frage, bis wann sie mit einer endgültigen Entscheidung – vor allem auch, was die Zukunft des Hochsteins betrifft – rechnet, beantwortete die Lienzer Bürgermeisterin so: „Gemeinsam mit den Gremien der Stadt werden wir hier sehr zügig vorgehen. Natürlich wird sich nach dem Stadtrat auch der Gemeinderat mit der Zukunft der Bergbahnen auseinandersetzen. Bis etwa Ende März 2017 muss die Jahresrechnung stehen. Für diesen Zeitpunkt ist auch die Hauptversammlung der Lienzer Bergbahnen AG angesetzt. Von Seiten der Stadtgemeinde Lienz werden die Aufgaben bis dahin sicher erledigt sein.“

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Brunner Images