Verbund-Klimaschule des Nationalparks ist 5 Jahre alt
Mehr als 10.000 SchülerInnen und rund 500 LehrerInnen haben seit 2010 am Unterricht der Verbund-Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern teilgenommen.
Themen wie Klimawandel, Klimaschutz, Ökologischer Fußabdruck, nachhaltige Mobilität und erneuerbare Energie – seit 2010 sind dies unter anderen Schwerpunkte im Unterrichtsgeschehen an mehr als hundert Schulen im Nationalpark Hohe Tauern. Durch die von Österreichs führendem Stromunternehmen Verbund unterstützte Klimaschule wird ein jeweils viertägiger Projektunterricht ermöglicht. Seit der Gründung im Jahre 2010 haben mehr als 10.000 SchülerInnen und rund 500 LehrerInnen in Tirol, Salzburg und Kärnten am Klimaschul-Unterricht teilgenommen. Die Nationalpark Ranger, die den Unterricht gestalten, waren ungefähr 1.900 Tage im Einsatz.
„Neugierde zu wecken und die Kinder und Jugendlichen dadurch für einen nachhaltigen Lebensstil zu begeistern, ist uns sehr wichtig. Nur so können wir ein Umdenken erreichen und längerfristige Verhaltensänderungen erzielen“, so ein Nationalpark Ranger. Mit ihrem durchdachten Gesamtkonzept leistet die Verbund-Klimaschule einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für einen nachhaltigen und klimafreundlichen Lebensalltag der EntscheidungsträgerInnen von morgen. Anerkennung gab es dafür unter anderem schon von der österreichischen UNESCO-Kommission, vom Salzburger und Kärntner Regionalitätspreis und vom länderübergreifenden Euregio-Umweltpreis.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Osttirol heute/Mühlburger, NPHT

