OSG-Wohnanlage „Kartitsch-Fögerfeld“ feierlich eingeweiht
Die Schlüsselübergabe an die neuen Bewohnerinnen und Bewohner erfolgte bereits im November 2025. Am Donnerstag, 13. August 2026, wurde die Wohnanlage „Fögerfeld“ in Kartitsch auch offiziell eingeweiht.
Die Anlage befindet sich auf einem etwa 2.195 m² großen Grundstück in wunderschöner, sonniger Lage, das die Osttiroler gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft bereits im Jahr 2017 erworben hatte.
Errichtet wurden zwei Baukörper mit jeweils acht Wohnungen. Der Wohnungsmix umfasst drei Zweizimmerwohnungen mit rund 57 m², sieben Dreizimmerwohnungen mit rund 75 m² sowie sechs größere Wohnungen mit rund 95 m² Wohnfläche.
OSG-Geschäftsführer Wolfgang Wilhelmer betonte in seiner Ansprache, dass es Architekt DI Paul Mandler gelungen sei, leistbaren Wohnraum mit dem gewohnten hohen Qualitätsstandard der OSG zu verbinden. Ursprünglich sei vorgesehen gewesen, die Anlage in zwei unabhängigen Baustufen zu errichten. Aufgrund der guten Nachfrage habe man das Projekt schließlich in einer einzigen Baustufe umsetzen können.
Besonders hervorzuheben seien die großzügigen Terrassen und weitläufigen Balkone, die den Wohnungen eine besondere Wohnqualität verleihen. Laut Wolfgang Wilhelmer sei die Ausschreibung des Projekts in einen besonders günstigen Zeitraum gefallen, wodurch die Wohnanlage zu vergleichsweise guten Konditionen realisiert werden konnte.
Die gesamten Kosten des Projekts betrugen rund 4,58 Mio. Euro. Finanziert wurde es durch ein Wohnbauförderungsdarlehen, eine Niedrigenergieförderung, ein Bankdarlehen bei der Hypo Tirol Bank, Zuschüsse des Landes Tirol für strukturschwache Gebiete, Eigenmittel der OSG sowie durch Finanzierungsbeiträge der Mieterinnen und Mieter.
Die feierliche Segnung der Anlage nahm Pfarrer Heritier Mbulu vor. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Bläsergruppe der Bundesmusikkapelle Kartitsch. Bei einem kleinen Umtrunk direkt vor Ort und einem anschließenden gemeinsamen Essen im Gasthof „Dolomitenhof“ klang der Abend in gemütlicher Atmosphäre aus.
Text: Redaktion, Foto: Osttiroler Bote/Kirchmair
