TINETZ arbeitet in Osttirol mit Hochdruck an Wiederherstellung der Stromversorgung

Am Mittwoch haben die zusätzlichen Schneemengen zu zahlreichen neuen Stromausfällen geführt. 140 TINETZ-Monteure und 30 Mitarbeiter von Partnerfirmen sind im Einsatz.

„Unsere Mannschaften sind seit Freitag ununterbrochen im Einsatz, um die Schäden zu reparieren. Die Wiederherstellungsmaßnahmen werden mindestens noch bis zum Ende der Woche andauern, die Aufräumarbeiten noch viel länger“, informiert TINETZ-Geschäftsführer Thomas Rieder. Der Energieversorger arbeitet mit der kompletten Mannschaft mit Hochdruck an der Schadensbehebung und wird dabei von Partnerfirmen und benachbarten Netzbetreibern sowie vielen Helfern der Einsatzorganisationen, von Bergbahnen, den Gemeinden und dem Team der Bezirkseinsatzleitung der Bezirkshauptmannschaft Lienz  unterstützt.

Ein Mitarbeiter wurde bei Arbeiten an einem Strommast in Kartitsch verletzt und musste ins Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert werden. Sein Zustand ist laut TINETZ den Umständen entsprechend stabil. Insgesamt sind derzeit in Osttirol 140 TINETZ-Monteure im Einsatz und weitere 30 Mitarbeiter von Partnerfirmen. Am späten Nachmittag waren noch 14 Gemeinden ohne Versorgung – davon betroffen sind 1.800 Haushalte. In Kartitsch und Nikolsdorf wird noch heute mit einer Wiederversorgung gerechnet. Damit wären noch 900 Haushalte in Osttirol unversorgt.

Mit dem Ende der Schneefälle und der prognostizierten Wetterbesserung hofft man seitens der TINETZ auf eine zeitnahe Wiederherstellung der wichtigsten Teile des Stromnetzes. „Wir wissen um die besondere Belastung für unsere Kundinnen und Kunden, wenn sie zum Teil mehrere Tage ohne Strom sind. Sobald es die Witterungs- und Gefahrenlage zulässt, werden wir auch die letzten Häuser wieder anschließen. In der Zwischenzeit versorgen wir dort, wo es möglich ist, lokal mit Notstromaggregaten“, so TINZETZ-Geschäftsführer Thomas Trattler.

Übersicht zu den aktuellen Versorgungsunterbrechungen:
https://www.tinetz.at/kundenservice/online-dienste/versorgungsunterbrechungen/

 

Text: Redaktion, Foto: TINETZ

09. Dezember 2020 um