Klima-/Energiemodellregion Hohe Tauern gestartet

Der Zusammenschluss der Gemeinden Matrei, Virgen, Prägraten und St. Jakob i. Def. zur „Sonnenregion Hohe Tauern“ ist das Nachfolgeprojekt zur Energieregion Osttirol.  

kem_managerinnicolesuntinger-c-kemsonnenergiehohetauernDie vier Gemeinden haben sich nun unter dem Planungsverband 34 zur Klima- und Energiemodellregion „Sonnenregion Hohe Tauern“ zusammengeschlossen. Bis 2015 gab es die „Energieregion Osttirol“, an der alle 33 Gemeinden des Bezirkes beteiligt waren. Die Gemeinden Matrei, Virgen, Prägraten und St. Jakob führen dieses Projekt, das gezeigt hat, wie groß die Bereitschaft ist, dem Klimawandel entgegenzuwirken und die Energiewende ambitioniert voranzutreiben, nun in konzentrierter Form im Norden Osttirols weiter.

Initiiert und unterstützt wird das Nachfolgeprojekt vom Klima- und Energiefonds. Die vier Gemeinden wollen weiterhin eine Vorreiterrolle in Sachen Klima und Energie in Osttirol übernehmen und sind vor kurzem in die Umsetzungsphase gestartet. Das Büro der „Sonnenregion Hohe Tauern“ ist als Energiekompetenzstelle am Firmengelände der IDM Energiesysteme in Matrei eingerichtet, wo Nicole Suntinger als zentrale Ansprechperson den Gemeinden und der Bevölkerung zur Verfügung steht.

„Die Modellregion mit ihren aktiven Gemeinden, der touristischen Prägung und den regionalen  Ressourcen hat sehr viel Potenzial im Bereich der positiven Klima- und Energieentwicklung. Mein Ziel ist es, die EinwohnerInnen auf wichtige nachhaltige Themen aufmerksam zu machen. Schritt für Schritt sollen die Gemeinden zum Energie-Selbstversorger werden“, erklärt die Modellregionsmanagerin ihre Aufgaben.

Um die Gemeinden und die Bevölkerung für umweltfreundliche Mobilität, die Nutzung von erneuerbaren Energieträgern aus der Region sowie die Ausschöpfung von Energiesparpotenzialen zu sensibilisieren, wurde ein Maßnahmenpaket geschnürt, das bis 2019 umgesetzt werden soll. Ein nachhaltiges Wirtschaften in der Region soll gefördert und die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern langfristig erreicht werden.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Gemeinde Virgen, Sonnenregion Hohe Tauern

14. Oktober 2016 um