Sanierungsarbeiten an Schlaitener Straße
Notwendige Sprengarbeiten und der Abtransport des abgesprengten Materials erfordern eine Totalsperre der L 289 im Bereich Rabenkofel vom 23.9. bis 5.10.
Bedingt durch die starken Regenfälle im Jahr 2012 und die einsetzende Schneeschmelze im Frühjahr 2013 haben sich im Zuge der Sanierung der L 289 Schlaitener Straße im Bereich Rabenkofel wiederholt Steine aus der bergseitigen Felswand gelöst. Wie das Baubezirksamt Lienz heute informiert, wurde der Bereich inzwischen mehrmals mit dem zuständigen Geologen begangen und ein entsprechender Sanierungs- bzw. Sicherungsvorschlag ausgearbeitet. Dabei soll die bergseitige Felswand abgetragen werden und ein entsprechender Fallraum zur Straße hergestellt werden. Für den Abtrag ist es, so DI Dr. Johannes Nemmert vom Baubezirksamt Lienz, notwendig, in einem ersten Schritt Sprenglöcher oberhalb der Straße zu bohren, dies ohne nennenswerte Verkehrsbehinderung. Im Anschluss daran muss eine ca. 30 cm – 50 cm starke Vorschüttung auf den bestehenden Asphalt, als Schutz vor dem durch die Sprengung herabfallenden Material, aufgebracht werden. Während des Abtransportes des abgesprengten Materials ist schließlich eine Totalsperre in der Zeit vom 23.9. bis 5.10.2013 unvermeidlich, da voraussichtlich die gesamte Straße durch das Abraummaterial blockiert (ca. 2 000 m³) sein wird.
Seitens der Landesstraßenverwaltung wird auch an den Samstagen gearbeitet und die Straße – sobald eine Befahrbarkeit gegeben ist – sofort wieder freigegeben werden. Diese Sicherungsmaßnahme dient dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer, bringt aber auch entsprechende Verkehrsbehinderungen mit sich, die die Landesstraßenverwaltung – entsprechend der Bauabläufe – möglichst gering halten will.
Text: Redaktion, Fotos: Journal, Brunner Images
