Regionalenergie lieferte 1,8 Gigawatt Wärmeleistung

Rund 1,9 Mio. Liter Heizöl konnten im Vorjahr durch die Nutzung von regenerativer Energie, welche die Regionalenergie Osttirol erzeugte, eingespart werden.

17 Kilometer lang ist inzwischen das Leistungsnetz der Regionalenergie Osttirol. Das Unternehmen betreibt derzeit 18 Heizwerke in 14 Gemeinden des Bezirkes. Mit der Stationsleistung von 14.500 kW wurden im vorigen Jahr 1,8 Gigawatt Wärmeenergie bereitgestellt. Kals am Großglockner ist einer der Hauptstandorte. Hier betreibt die Regionalenergie zwei Nahwärmenetze: Ködnitz versorgt das Ortszentrum, und über das zweite Netz werden die Schule und zwei private Gebäude mit Wärme beliefert. Im Lager Lana können bis zu 2.500 Schüttraummeter Hackschnitzel eingelagert werden. Auch Privatpersonen können sich hier Hackgut für ihre Heizanlage abholen.

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Der Rohstoff kommt zur Gänze aus den Wäldern der Gemeinde. Die Agrargemeinschaft Kals ist der wichtigste Lieferant, auch andere Waldbesitzer liefern Brennholz an. Die Regionalenergie Osttirol ist eine Genossenschaft und wird derzeit von 115 Mitgliedern (Agrargemeinschaften und Waldbesitzer) getragen, 236 Kunden werden aktuell mit Energie versorgt. Das Unternehmen setzt auf das Prinzip „Nachhaltigkeit“ – die Regionalität gehört genauso dazu wie kurze Transportwege. Die Stationsleistung von 14.500 kW entspricht der Anschlussleistung von etwa 1.400 durchschnittlichen Haushalten.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Jan Schäfer Kommunikations-Entwicklung 

25. Mai 2016 um