Osttiroler Bauern für beste Futtermittel ausgezeichnet
Für ihre hervorragende Futtermittelqualität wurden 23 Tiroler Betriebe ausgezeichnet – unter ihnen die Osttiroler Landwirte Peter Schneider und Wilfried Wallensteiner.
Rund 200 Landwirte nahmen im Vorjahr am Projekt „Grundfutterqualität“ der Landwirtschaftskammer Tirol teil. Am Samstag, 24. Jänner 2015, zeichneten Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger und Maschinenring-Landesobmann Hannes Haas 23 Betriebe für ihre besonders hohe Silage- und Heuqualität aus. Auch zwei Osttiroler Betriebe erhielten Auszeichnungen – Wilfried Wallensteiner aus Nußdorf-Debant in der Kategorie Grassilage und Peter Schneider aus Kals am Großglockner in der Kategorie Heu. Auf rund 78.000 Hektar Wiesen mit zwei oder mehr Nutzungen produzieren Tirols Bauernfamilien Heu und Silage. „Wiesen, Felder und Almflächen sind hier die Produktionsgrundlage. Der Erhalt unseres Grünlandes muss in unser aller Interesse sein“, hob Josef Hechenberger hervor.
Die Sieger der Kategorie Silage mit LK-Präsident Josef Hechenberger (rechts), MR-Landesobmann Hannes Haas (links) und Fachexperte Reinhard Resch (2. von links)
Da der Großteil der landwirtschaftlichen Betriebe im Nebenerwerb geführt wird, nehmen viele Bauernfamilien auch bei der Futtermittelherstellung die Dienstleistungen des Maschinenrings in Anspruch. „Wir sind stolz, dass wir die großartigen Leistungen der Landwirte mit Maschinen und Arbeitskräften kostensparend unterstützen können“, meinte Hannes Haas vom Maschinenring.
Entscheidend für die Qualität des Grundfutters ist neben Pflanzenbestand, Düngung, Konservierung und Nutzungsgrad vor allem das Wetter. Trotz der zum Teil schwierigen Erntebedingungen im vergangenen Jahr konnten viele sehr gute Futterqualitäten vorgelegt werden. „Die ausgezeichneten Betriebe zeigen, dass mit einem optimalen Management auch unter schwierigen Bedingungen beachtenswerte Qualitäten erzielt werden können. Sie verdeutlichen damit das große Potenzial der eigenen Futtermittel“, lobte Reinhard Resch von der Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein die Preisträger.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: LK Tirol/Schießling
