Pannenfahrer 2014 in Osttirol 4.500 Mal im Einsatz
Rund 66.000 Mal benötigten Autofahrer in Tirol im Vorjahr Hilfe vom ÖAMTC-Pannendienst. In Osttirol rückten die Pannenfahrer mehr als 4.500 Mal aus.
Gegenüber 2013 bedeuten die rund 66.000 Einsätze des ÖAMTC-Pannendienstes in Tirol im vergangenen Jahr einen Rückgang von rund 10%. „Generell war das Wetter im vergangenen Jahr freundlich zu den Autofahrern. Sowohl Sommer als auch Winter waren mild, was zu geringerem Pannenaufkommen geführt hat“, so Karl Lick, technischer Leiter des ÖAMTC Tirol. Am öftesten rückten die Pannenfahrer im Dezember aus, nämlich knapp 7.000 Mal.
In Osttirol leistete der ÖAMTC im Vorjahr rund 3.300 Mal Pannenhilfe und schleppte über 1.200 Fahrzeuge ab. Schwache, leere oder defekte Batterien waren auch 2014 der häufigste Pannengrund. Auf Platz zwei folgten Probleme mit dem Motormanagement. Die übrigen Einsätze entfielen auf Probleme mit dem Starter, Reifenschäden sowie vergessene, verlorene oder eingesperrte Schlüssel.
Der Abscheppdienst kam österreichweit im vergangenen Jahr ca. 204.000 Mal zum Einsatz, in Tirol ca. 26.000 Mal. Die durchschnittliche Wartezeit auf die Pannenfahrer beträgt 30 Minuten, und bis das Auto wieder flottgemacht ist, brauchen die Gelben Engel im Schnitt 18 Minuten. „Insgesamt ermöglicht die Hilfe des ÖAMTC in neun von zehn Fällen eine Weiterfahrt, ohne dass ein Abschleppen notwendig ist“, hält Karl Lick abschließend fest.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: ÖAMTC
