NR Gerald Hauser fordert „Winterpaket“ für Felber

Aufgrund der Kettenpflicht bei Schneefall bzw. Schneefahrbahn sollen Wintergästen Ketten gratis zur Verfügung gestellt werden, Personal soll beim Montieren helfen.

NR-Abgeordneter Bgm. Mag. Gerald Hauser (FPÖ) forderte am Donnerstag, 7. November 2013, bei einem Pressegespräch zusätzliche Maßnahmen, um einen effizienten Winterbetrieb auf der Felbertauernroute zu gewährleisten. „Die Ersatzstraße ist für einen idealen Winterbetrieb mit bis zu 10% Neigung zu steil. Deswegen ist auch die Kettenpflicht bei Schneefall bzw. Schneefahrbahn im Sinne der Verkehrssicherheit gerechtfertigt. Aber den Lenkern müssen Schneeketten kostenlos zur Verfügung gestellt werden“, so Hauser. Bereits jetzt vor Beginn der Wintersaison würden sich Gäste bei Tourismusbetrieben über die Winterregelung am Felbertauern erkundigen. „Fakt ist, dass bei Schneefall bereits in Mittersill Ketten montiert werden müssen. Man darf sich nicht erwarten, dass erstens jeder Gast Ketten mitführt und zweitens diese auch montieren kann. Deswegen soll die Felbertauernstraße AG bei Bedarf Schneeketten kostenlos zur Verfügung stellen, Personal bereitstellen, das beim Montieren hilft, und einen Shuttle-Dienst für den Transport der Ketten zwischen dem Matreier Tauernhaus und Mittersill einrichten“, so der St. Jakober Bürgermeister.

NR Bgm. Mag. Gerald Hauser: „Man kann sich nicht erwarten, dass jeder Wintergast in seinem Pkw Schneeketten mitführt und diese auch montieren kann. Damit die Touristen bei Kettenpflicht ab Mittersill trotzdem weiter nach Osttirol fahren, müssen ihnen Schneeketten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.“

NR Bgm. Mag. Gerald Hauser: „Man kann sich nicht erwarten, dass jeder Wintergast in seinem Pkw Schneeketten mitführt und diese auch montieren kann. Damit die Touristen bei Kettenpflicht ab Mittersill trotzdem weiter nach Osttirol fahren, müssen ihnen Schneeketten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.“

Es sei dringender Handlungsbedarf gegeben, um negative Auswirkungen auf den Wintertourismus abzufedern. „Wenn für diese Problematik keine für den Wintergast zufriedenstellende Lösung gefunden wird, besteht Gefahr, dass der Osttiroler Tourismuswirtschaft im Winter viel an Wertschöpfung entgeht und auch die Felbertauernstraße Einbußen bei den Mauteinnahmen hinnehmen muss“, meint Hauser. Er habe schon als Landtagsabgeordneter einen Unterstützungsfonds für Osttirol aufgrund des Felssturzes und seiner Auswirkungen gefordert, einen solchen hätte der Tiroler Landtag abgelehnt. „Das Maßnahmenpaket des Landes war nicht genug. Auch wenn man im nächsten Frühjahr mit dem Bau des neuen Straßenstücks beginnen wird, muss der Verkehr noch mindestens zwei Jahre über die derzeitige Ersatzstraße geführt werden“, so Hauser.

Die Längsneigung des neuen Straßenabschnitts ist mit 4 bis 7% wesentlich geringer geplant als jene der derzeitigen Ersatzstraße mit bis zu 10% Neigung. „Ich bin der Letzte, der in dieser Causa irgendjemandem einen Vorwurf macht. Es hat aber kluge Köpfe gegeben, die auch schon bei der Planung der derzeitigen Ersatzstraße eine geringere Straßenneigung für sinnvoll gehalten haben“, hält Hauser fest. Jetzt sei jedenfalls dringender Handlungsbedarf seitens des Straßenerhalters gegeben, um massive negative Auswirkungen auf die Osttiroler Tourismuswirtschaft zu vermeiden.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images, Mühlburger

07. November 2013 um