Maschinenring blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Der Gesamtumsatz konnte im Vorjahr um 18% gesteigert werden. Als neuer Dienstleistungsbereich wurde ein forsttechnisches Ingenieurbüro eingerichtet.

Vor der ordentlichen Generalversammlung des Maschinenrings Osttirol am Donnerstag, 26. März 2015, berichteten  Obmann Hans Gumpitsch sowie die beiden Geschäftsführer LA Martin Mayerl und Mag. Klemens Kreuzer bei einem Pressegespräch von einem erfolgreichen Jahr 2014 und sprachen über aktuelle Trends und Entwicklungen. „Mit  klaren Visionen und Zielen konnte der Maschinenring mit 170 bis 200 Mitarbeitern – je nach Saison – zu einem der größten Arbeitgeber im Bezirk entwickelt werden. Allein im Verwaltungsbereich wurden in den letzten 15 Jahren zehn Arbeitsplätze geschaffen“, leitete Martin Mayerl ein.

Im Bereich Personalleasing ist der Maschinenring Osttirol Marktführer und zählt zahlreiche heimische Betriebe, Gemeinden und Agrargemeinschaften zu seinen Auftraggebern.

Im Bereich Personalleasing ist der Maschinenring Osttirol Marktführer und zählt zahlreiche heimische Betriebe, Gemeinden und Agrargemeinschaften zu seinen Auftraggebern.

Sein Geschäftsführer-Kollege Klemens Kreuzer fasste die wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2014 zusammen. Der Gesamtumsatz konnte im vergangenen Jahr um 18% auf 11,7 Mio. Euro gesteigert werden. Mit 6,7 Mio. Euro war der Bereich Personalleasing der größte Umsatzbringer, 3 Mio. Euro wurden im Geschäftsfeld Service (Sommer- und Winterdienst, Forst) umgesetzt und 2 Mi0. im Agrarbereich. „Im Personalleasing ist der Maschinenring Osttirol Marktführer und verlässlicher Partner vieler heimischer Betriebe – vom kleinen Handwerker bis zum Industriebetrieb“, so Kreuzer.

Im Bereich Waldbewirtschaftung sieht der Maschinenring ein Kerngeschäft der Landwirtschaft, wo er seine Mitarbeiter zielführend einsetzen kann.

Im Bereich Waldbewirtschaftung sieht der Maschinenring ein Kerngeschäft der Landwirtschaft, wo er seine Mitarbeiter zielführend einsetzen kann.

Der Maschinenring könne nicht nur für viele Landwirte einen attraktiven Arbeitsplatz und damit ein Zusatzeinkommen zur Verfügung stellen, sondern stelle auch sicher, dass bei steigendem Arbeitsdruck – vor allem bei den Nebenerwerbsbauern – die Bewirtschaftung der Höfe funktioniere. Obmann Hans Gumpitsch berichtete, dass mit Beginn des heurigen Jahres mit dem forsttechnischen Ingenieurbüro ein neuer Dienstleistungsbereich geschaffen wurde. „Die Struktur der Waldbesitzer ändert sich eklatant, immer mehr Privatpersonen kommen etwa durch Erbschaft oder Kauf zu Wald. Ihnen wollen wir neben den Gemeinden und Agrargemeinschaften ein Komplettangebot anbieten  – von der Erstellung von Bewirtschaftungsplänen bis zur Nutzung und Aufforstung des Waldes an“, so der Obmann. Rund hundert Arbeitsplätze will der Maschinenring in naher Zukunft in diesem Bereich schaffen, derzeit arbeiten rund 35 Mitarbeiter im Forst-Bereich.

Hans Gumpitsch: „

Hans Gumpitsch: „Ein bekanntes Problem ist, dass immer weniger junge Menschen bereit sind, einen Hof zu übernehmen. Hier will der Maschinenring mit der Schaffung eines landwirtschaftsgerechten Zuerwerbs unterstützend eingreifen.“

Die Öffnung des Milchmarktes, der steigende Arbeitsdruck für Zu- und Nebenerwerbsbetriebe, die neue Förderperiode sowie die immer schärfer werdenden gesetzlichen Rahmenbedingungen seien aktuell die großen Herausforderungen für die heimischen Landwirte. „Mit innovativen Angeboten und Projekten nehmen wir unsere Verantwortung als verlässlicher Partner der Osttiroler Wirtschaft und Landwirtschaft wahr“, betonte Hans Gumpitsch.

 

Immer mehr Privatpersonen haben neben Gemeinden und Agrargemeinschaft Bedarf an Waldnutzungs- und Aufforstungsarbeiten.

Immer mehr Privatpersonen haben neben Gemeinden und Agrargemeinschaft Bedarf an professioneller Waldnutzungs- und Aufforstungsarbeit.

Bei der Generalversammlung wurden Obmann Hans Gumpitsch und sein Stellvertreter Franz Aichner in ihren Ämtern bestätigt. Markus Steiner aus Matrei wurde als Nachfolger für den altersbedingt ausscheidenden Obm.-Stv. Jakob Niederegger gewählt. Dieser erhielt für seine Verdienste um den Maschinenring die Ehrenurkunde in Gold (Obm.-Stv., Obmann Arbeitskreis Matrei). Angela Wilhelmer (Vertreterin der Bäuerinnen) und Alois Mattersberger (Obmann Arbeitskreis Oberlienz-Ainet-Schlaiten-St. Johann) wurden mit der Ehrenurkunde in Silber ausgezeichnet.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Osttirol heute/Mühlburger, Maschinenring

 

27. März 2015 um