Herkulesarbeit in Sachen Schneeräumung
Seit Tagen arbeitet das Team des Wirtschaftshofes Lienz an der Beseitigung der Schneemassen. 100 000 Kubikmeter der weißen Pracht müssen bewegt werden.
Im Dauereinsatz stehen derzeit noch immer die Arbeiter des Wirtschaftshofes Lienz aufgrund der Schneefälle der vergangenen Woche. Rund 100 000 Kubikmeter Schnee müssen von den Straßen und Gehsteigen der Bezirkshauptstadt geräumt werden. „Pro Tag schaffen wir 6 000 – 8 000 Kubikmeter“, erklärt Albert Stocker, Leiter des Wirtschaftshofes Lienz.
Sämtliche Mitarbeiter des städtischen Wirtschaftshofes sind aktuell rund 10 bis 15 Stunden am Tag im Einsatz. „Aufgrund der Ausnahmeverordnung für Lenkerinnen und Lenker treten für solche Fälle die gesetzlich vorgeschrieben Pausen bei den Transportfahrten außer Kraft“, so Stocker. Neben zehn Räum- und fünf Streugeräten sowie drei Fräsen verstärken zudem örtliche Firmen mit ihren Traktoren und Lastkraftwagen das Team der Stadt. Stocker: „Wir achten in erster Linie darauf, dass neben der Verkehrssicherheit und dem Umweltschutz auch die Wirtschaftlichkeit gegeben bleibt.“ Dazu müssen neben den Zufahrtsstraßen zum Bezirkskrankenhaus Lienz und den Schulen auch die Straßen zur Freiwilligen Feuerwehr und die Hauptzufahrtsstraßen ins Stadtgebiet als erstes geräumt werden. „Obwohl die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes großes Engagement an den Tag legen, können wir nicht überall gleichzeitig einen perfekten Straßenzustand garantieren“, wirbt der Leiter des Wirtschaftshofes um Verständnis. Allerdings sollen die Räumarbeiten so schnell wie möglich abgeschlossen werden. Damit dies in Zukunft noch schneller gelingt, richtet er an alle Fahrzeughalter den Appell, dass diese beim nächsten Neuschneefall ihre Autos auf den großen Parkplätzen vor dem Fußballstadion, dem Südtiroler Platz, der ÖBB-Ladestraße oder dem Steger-Garten abstellen.
Text: Redaktion, Foto: Stadtamt Lienz/Lenzer
