Grundsteinlegung für Anlage „Wirtsgründe“ in Debant
In der Marktgemeinde Nußdorf-Debant entsteht eine Miet- und Geschäftsanlage mit 68 Wohnungen, fünf Geschäftslokalen und Räumlichkeiten für die Feuerwehr.
Mit dem Bau für die Gemeinschaftswohn- und Geschäftsanlage im Bereich der Glocknerkreuzung in Debant wurde bereits vor einigen Wochen begonnen. Am Freitag, 27. März 2015, erfolgte unter Anwesenheit von Vertretern der Bauträger OSG und Frieden, der Politik, der Feuerwehr und der bauausführenden Firmen die Grundsteinlegung. Insgesamt sechs Häuser umfasst die Anlage. Die Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft Frieden errichtet 35 Wohnungen sowie die Kommandozentrale, eine Feuerwehrhalle und weitere Räumlichkeiten für die Freiwillige Feuerwehr Nußdorf-Debant. 33 Wohnungen und fünf Geschäftslokale baut die Osttiroler Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft (OSG).
„Die Nutzfläche beträgt gesamt über 7.000 Quadratmeter. Eine großzügige Innenhofgestaltung, ein Spielplatz, eine aufwändige Fassadengestaltung, eine besondere Ausstattung der Wohnungen und Geschäftslokale, Barrierefreiheit sowie der Niedrigenergiehaus-Status sind die Highlights dieser Anlage“, erklärte OSG-Vorstand Georg Theurl. Unter anderem werden eine Bank, eine Apotheke und ein Kinderarzt die Geschäftsräumlichkeiten beziehen, rund 170 m² an Geschäftsfläche sind noch zu vergeben. Im ersten Bauabschnitt entstehen 34 Wohnungen, die fünf Geschäftslokale und das Feuerwehrhaus. Bezugsfertig soll dieser Teil spätestens im Herbst 2016 sein. Das gesamte Bauvolumen beträgt 14 bis 15 Mio. Euro, jenes für den ersten Bauabschnitt ca. 9 Mio. Euro.
v.l.n.r.: OSG-Vorstand Franz Theurl, Frieden-Vorstand Dietmar Härting, Bgm. Ing. Andreas Pfurner, LA Martin Mayerl, Ing. Florian Meier (Kommandant FF Nußdorf-Debant)
„Markante Architektur und ein modernes und für unsere Gemeinde identitätsstiftendes Erscheinungsbild zeichnen diese Anlage aus. Ich freue mich besonders auch, dass unsere beiden Löschzüge in Nußdorf und in Debant hier ein modernes gemeinsames Feuerwehrhaus erhalten“, betonte Bürgermeister Ing. Andreas Pfurner. Er bezeichnete die Situierung des Feuerwehrhauses an der Bundesstraße und mitten im Gewerbegebiet, wo die meisten Einsätze der Feuerwehr stattfinden, als ideal. 2,6 Mio. Euro kostet das neue Feuerwehrhaus, 30 Prozent davon sind durch das Land Tirol gefördert.
Dietmar Härting, Vorstand der Baugenossenschaft Frieden, bedankte sich insbesondere bei Bürgermeister Andreas Pfurner. „Die Bebauung dieses Grundstückes mit gewerblichen und geförderten Flächen sowie einem Feuerwehrhaus kann man durchaus als spannend bezeichnen. Die Verhandlungen – insbesondere die Grundstücke betreffend – haben sich über zwei Jahre gezogen. Der Bürgermeister hat seine Visionen niemals aus den Augen verloren, und so können wir jetzt zur Grundsteinlegung schreiten“, so Härting. Anschließend wurden Bauunterlagen, aktuelle Fotos, eine Festschrift der Feuerwehr und weitere Utensilien in eine Zeitkapsel gegeben. Diese wird nun an jenem Platz, wo das Feuerwehrhaus entsteht, in die Bodenplatte einbetoniert.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: OSG/Frieden, Osttirol heute/Mühlburger



