Defereggental Golf Park soll im Juni eröffnet werden
In den Gemeinden St. Veit und St. Jakob entsteht auf einer Seehöhe zwischen 1.320 und 1.345 Metern einer der höchstgelegenen Golfplätze Österreichs und Deutschlands.
Der neue Golfplatz befindet sich auf einem Areal im Ausmaß von rund 95.000 Quadratmetern neben dem Hotel Defereggental des Kölner Unternehmers und Hoteliers Werner Hamacher, der auch die Dolomitengolf-Anlage und zwei Hotels in Lavant betreibt. Der 9-Loch-PAR-3-Golfkurs in der beeindruckenden Bergkulisse des Nationalparks Hohe Tauern wird einer der höchstgelegenen in Deutschland und in Österreich. Die Hamacher Hotel- und Beteiligungs GmbH St. Veit investiert in den Defereggental Golf Park rund zwei Millionen Euro. „Mit der Kombination der Anlagen in Lavant und im Defereggental können wir auch anspruchsvolle Gäste anlocken“, so Werner Hamacher.
Die professionelle Übungsanlage verfügt auch über eine Golfschule. In nur fünf Tagen gelangt man zur Platzreife, gleichzeitig werden Spezialkurse für Fortgeschrittene angeboten. Den Einsteigerkurs können alle Defereggentaler Tourismusbetriebe in Verbindung mit Übernachtungen vermarkten. Es gibt bereits 47 Partnerbetriebe, deren Gäste auch Green Fee-Ermäßigungen erhalten. „Die neue Anlage hebt Osttirol als Golfdestination nach oben. Ich sehe sie als Regions- und Talprojekt“, freut sich Franz Theurl, Obmann des Tourismusverbandes Osttirol.
Der St. Jakober Bürgermeister NR Mag. Gerald Hauser bezeichnet den neuen Golfplatz als Meilenstein für den ganzen Bezirk und den Osttiroler Tourismus. „Der Defereggental Golf Park ist eine wichtige Bereicherung der Sommerinfrastruktur. Das Leitprojekt sichert den Qualitätstourismus ab, Arbeitsplätze werden geschaffen und erhalten“, betont Hauser. Auch sein Amtskollege aus St. Veit zeigt sich begeistert. „Der Hotel-Standort in unserer Gemeinde und die für den ländlichen Raum so wichtigen Arbeisplätze werden abgesichert“, so Bgm. Vitus Monitzer.
Die Eröffnung des Defereggental Golf Parks ist für Samstag, 20. Juni 2015, geplant.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Osttirol heute/Mühlburger
