DolomitenBank – gesundes Wirtschaften in der Region
Will man Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig gesund aufbauen, ist eine Ausgewogenheit zwischen regionalen Strukturen und der Globalisierung notwendig.
Im Trend der Zeit werden die Regionen mehr und mehr ausgedünnt. Die Bevölkerungsanzahl schrumpft, und Arbeit als Sinn- und Lebensgrundlage verlagert sich mehr und mehr in die großen Ballungszentren. Unsere Region ist von dieser Entwicklung stark betroffen. Wir sind gefordert, unser ganzes Potential und unsere Fähigkeiten zu nutzen, um unsere eigene Zukunft erfolgreich zu gestalten. Von uns als erfolgreiche Regionalbank hatte man erwartet, unsere Selbstständigkeit aufzugeben und damit die regionale Eigenbestimmtheit, Eigentum, hochqualifizierte Aufgaben und das in der Region erwirtschaftete Kapital abzugeben, sie in eine weit entfernte Großbank einzubringen und so für immer zu verlieren.
Unsere Strategie war es, genau das für die Region zu erhalten und auszubauen, weil es für sie von immensem Wert ist. Der Weg war schwer, sehr schwer, zumal er lange Zeit politisch und aufsichtsbehördlich nicht gewünscht war. Heute ist die Freude übergroß, dass in den unzähligen Verhandlungen unsere Überzeugungskraft den Durchbruch für die DolomitenBank gebracht hat. Die Prüfungen der Bankenaufsicht mit EZB, FMA und OeNB in 2015 konnten wir erfolgreich bewältigen, weil wir die Einhaltung der gesetzlichen und regulatorischen Erfordernisse nachweisen und mit unserem regionalen, gesunden und erfolgreichen Geschäftsmodell überzeugen konnten.
Wir haben es zu schätzen gelernt, dass es in Österreich mit gutem diplomatischen Stil und konsequent harter Arbeit möglich ist, auch schier unerreichbar geltende Ziele doch erreichen zu können. Zufrieden stimmt uns, das Ganze in das Einvernehmen mit dem Finanzministerium, dem Volksbanken-Verbund und den weiteren Beteiligten geführt zu haben. Im Jänner 2016 hat die FMA auch die Fusion mit der Volksbank Gmünd bescheidmäßig genehmigt. Die Fusion ist mittlerweile rechtlich und technisch umgesetzt.
Für den geographischen Raum Osttirol und Westkärnten bis Spittal a.D. und den angrenzenden Teilen Südtirols bilden wir mit der DolomitenBank eine starke, erfolgreiche und gesunde Regionalbank, die hervorragend vernetzt ist. Mit diesem regionalen Marktgebiet und einer Bilanzsumme von ca. € 500 Mio. sind wir überschaubar geblieben und gleichzeitig groß genug geworden, um die Herausforderungen der Zeit gut meistern zu können. Als Kreditgenossenschaft organisiert, gehört die DolomitenBank den aktuell 6.400 Mitgliedern. Jeder, dem Regionalität wichtig ist, kann Miteigentümer werden, wozu wir herzlich einladen. Dass die DolomitenBank im Eigentum der Menschen der eigenen Region steht, ist ein unbezahlbarer Wert. 85 qualifizierte Arbeitsplätze konnten abgesichert und weiter ausgebaut werden. Ansonsten wären 45 Stellen verloren gegangen. Dabei denken wir an die betroffenen Menschen und ihre Familien. Wir denken an unsere Wirtschaftsschulen und deren künftigen Absolventen. Wir denken an jene Zukunftsträger, die auswärts erfolgreich studiert und Erfahrung gesammelt haben und in der Heimat eine ihrer Ausbildung entsprechende Aufgabe suchen, um zurück kommen zu können.
Unser lokales Geschäftsmodell ist kerngesund. Das ist regionale Stärke, die unseren Wirtschaftskreislauf sichert und fördert. Unseren Kunden danken wir herzlichst für die vertrauensvolle Verbindung. Ihre Zufriedenheit und Begeisterung sind unsere Messlatte. All jene Menschen, Unternehmen und Institutionen, die noch nicht Kunde bzw. Miteigentümer sind, laden wir besonders herzlich ein, diesen Schritt zu tun, vor allem dann, wenn ihnen regionale Werte wichtig sind.
Wir freuen uns auf Sie! Herzlich willkommen!
www.dolomitenbank.at
Text: Wirtschaftsredaktion, Foto: Dolomiten Bank
