13 700 Rinder und 17 700 Schafe auf Osttirols Almen

Tirol hat 2 102 bewirtschaftete Almen, 503 davon befinden sich in Osttirol. Mit Ende Juni sind die Tiere auch auf die höher gelegenen Almen aufgetrieben worden.

Auf insgesamt 58.000 Hektar – mehr als ein Viertel der gesamten Bezirksfläche Osttirols – verbringen Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde den Sommer in Tirols oberem Stockwerk. Für die Bauern stellen die Almen einen wichtigen Wirtschaftszweig dar, auch der Tourismus profitiert von der gepflegten Kulturlandschaft. Vom Niederleger bis zu den Hochalmen – so unterschiedlich wie die Meereshöhen, so unterschiedlich sind auch die Almen im Bezirk Lienz. Der Nutzen der Almwirtschaft ist vielseitig: Für die Tiere ist die Alpung wie eine echte Sommerfrische. Die Beweidung der Flächen mit Vieh stellt gleichzeitig aber auch den günstigsten Schutz vor Naturgefahren dar, da z. B. Bodenerosionen so verhindert werden können.

Im Bezirk Lienz stammen die Tiere von über 2 000 Bauern – auch aus den Nachbarregionen. Rund 340 Hirten umsorgen das Vieh, zu dem 7 000 Jungrinder, 5 600 Kalbinnen und Mutterkühe und rund 1 000 Milchkühe, 250 Pferde, 17 700 Schafe und 1 000 Ziegen zählen. In Osttirol hat vor allem die Alpung der Schafe, des Jungviehs und der Mutterkühe einen besonderen Stellenwert.

Text: Wirtschaftsredaktion, Foto: bypaul-fotolia

27. Juni 2014 um