Wolf im Gemeindegebiet von St. Veit in Defereggen entnommen
Die Abschussverordnung wurde erlassen, weil im April ein getötetes und ein verletztes Schaf sowie zwei tote Lämmer gefunden sowie zwei Lämmer und ein Mutterschaf als abgängig gemeldet wurden.
Die Tiroler Landesregierung hat am Mittwoch, 30. April 2025, die Abschussverordnung für einen Risikowolf in mehreren Osttiroler Jagdgebieten erlassen. Diese wurde in der Nacht auf Freitag, 6. Juni, von der Jägerschaft erfüllt und wird in weiterer Folge aufgehoben. Das erlegte Tier wird nach Innsbruck an die AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) gebracht und dort untersucht.
Am 8., 11. und 19. April 2025 kam es im Gemeindegebiet von St. Veit in Defereggen wiederholt zu Rissereignissen in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum. Anhand von Tupferproben, die im Zuge der Begutachtungen der Rissereignisse am 8. und 11. April durch den örtlich zuständigen Amtstierarzt entnommen wurden, konnte eindeutig die DNA eines Wolfes nachgewiesen werden.
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