Tristach: Kran kippte während Bauarbeiten plötzlich um
Auf einer Baustelle in der Gemeinde Tristach stürzte am Freitagvormittag, 24.4., ein Kran während der Arbeiten um und beschädigte u.a. ein gegenüberliegendes Wohnhaus.
Am 24.04.2020 waren Arbeiter gegen 9.00 Uhr mit der Aufstellung der Fertigteilelemente für Kellerwände bei einem Rohbau in Tristach beschäftigt. Dabei kam auch ein Turmkran zum Einsatz. Als der Kranführer mit dem Kran ein Paket von Eisenmatten von der Baugrube an einen anderen Platz heben wollte, gab der Untergrund unter dem Kran nach. Der Kran stürzte in der Folge um, wobei der Mast quer über die Baugrube auf die bereits stehenden Kellerwände aufschlug. Der Kranausleger prallte beim Umfallen zudem gegen ein gegenüberliegendes Wohnhaus und beschädigte dort die Fassade sowie die Einfriedung. Außerdem wurde auch ein LKW beschädigt, der im Bereich der Baustelle geparkt war.
Die genaue Höhe des gesamten Sachschadens ist noch nicht bekannt. Sowohl die Arbeiter in der Baugrube wie auch die gegenüber spielenden Kinder wurden nicht verletzt bzw. klagte nur einer der Arbeiter über Abschürfungen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurde die Bautätigkeit um 09.40 Uhr eingestellt und die Situation an der Vorfallstelle von einem gerichtlich beeideten Sachverständigen begutachtet. Rund eine Stunde später wurde die Baustelle wieder frei gegeben.
Am Baukran entstand Totalschaden. Gegen den verantwortlichen Bauleiter laufen Erhebungen hinsichtlich des Verdachtes der Gefährdung der körperlichen Sicherheit.
Text: Redaktion, Symbolfoto: Adobestock/RS-Studios