Tirol radelt: Osttirol geht mit 155.000 Kilometern in die Zielgerade
Über 6.000 Radlerinnen und Radler haben bereits 4,2 Millionen Kilometer zurückgelegt. Osttirol geht mit 258 Teilnehmer*innen aus zwölf Gemeinden in das Finale.
Bei der Klimaschutzinitiative von Klimabündnis und Land Tirol geht es nicht um Spitzenleistungen, Höhenmeter oder Schnelligkeit. Alle Angemeldeten, die mehr als 100 Kilometer geradelt sind, haben die Chance auf attraktive Preise. „Die Initiative soll die Lust am Radeln fördern“, sagt Simone Profus von Klimabündnis Tirol. Denn: „Jeder geradelte Kilometer spart CO2 ein und leistet so einen Beitrag zum Klimaschutz und zu mehr Lebensqualität.“
Im Bundesländer-Vergleich schneidet Tirol gut ab und ist derzeit mit über 6.000 Teilnehmer*innen auf Platz zwei unterwegs. Und auch innerhalb Tirols bleibt es spannend. Die geradelten Kilometer können einer Gemeinde, einem Betrieb, einer Schule oder einem Verein gutgeschrieben werden. So wird nicht nur österreichweit um die Wette geradelt, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl im eigenen Ort, am Arbeitsplatz oder in der Schule gestärkt. In Tirol rufen 132 Gemeinden, 141 Betriebe, 26 Schulen und 58 Vereine zum Mitradeln auf.
Tirol radelt in Osttirol
Das Rad erlebt einen Aufwärtstrend. Diesen bemerken auch die zwölf Gemeinden aus dem Bezirk Lienz, die im Rahmen der Initiative zum Mitradeln aufrufen. Sie können sich über ein tolles Ergebnis freuen: Rund 155.000 Kilometer haben die Radlerinnen und Radler aus dem Bezirk seit 20. März gesammelt. Ainet, Assling, Außervillgraten, Dölsach, Hopfgarten i.D., Kals am Großglockner, Lienz, Matrei i.O., Sillian, St. Jakob i.D., Tristach und Virgen sind mit dabei. Gemessen an der prozentuellen Beteiligung der Einwohner*innen hat St. Jakob i.D. derzeit die Nase vorn, gefolgt von Außervillgraten und Sillian.
Bis 30. September können sich alle Radbegeisterten noch auf tirol.radelt.at anmelden, ihre Kilometer online eintragen und gewinnen. Die seit März gesammelten Kilometer können online nachgetragen werden. Mit der praktischen Handy-App geht das Kilometersammeln noch leichter: Einfach beim Losradeln aktivieren, und die Rad-Kilometer werden mittels GPS-Tracking automatisch aufgezeichnet. Alle Angemeldeten, die mehr als 100 Kilometer geradelt sind, haben die Chance auf attraktive Preise – am Ende entscheidet das Los.
Text: Redaktion, Foto: Klimabündnis Tirol/Lechner