Sillianer Faschingsumzug geht heuer wieder auf der Drautalstraße B 100 über die Bühne
Für die Dauer von rund einer Stunde wird der Faschingsumzug in Sillian am Dienstag, 13. Feber, wieder über die Bundesstraße rollen können. Das genehmigte die Behörde.
Im Vorjahr erteilte die Behörde der Narrengilde Sillian keine Genehmigung für die Sperre der B 100 am Faschingsdienstag. Heuer kann der Faschingsumzug für die Dauer von ca. einer Stunde wieder über die Drautalstraße geführt werden. Das teilt das Amt der Tiroler Landesregierung mit.
„Der Genehmigung gingen konstruktive Gespräche zwischen der Behörde sowie dem BBA Lienz mit den VeranstalterInnen sowie allen Beteiligten voraus, in welchen man sich unter Berücksichtigung der eingebrachten Anliegen vonseiten aller Parteien auf folgende Vorgehensweise einigte: Der Faschingsumzug wird am 13. Februar 2024 stattfinden. Das von den OrganisatorInnen vorgelegte und im Zuge der mündlichen Verhandlung bestätigte verkehrs- und sicherheitstechnische Konzept sieht vor, dass die B 100 Drautalstraße für die Dauer von rund einer Stunde für den Umzug gesperrt wird. Anschließend kann der Umzug im Bereich der Gemeindestraße seinen Ausklang finden“, heißt es in der Mitteilung.
Im Konzept seien vonseiten der VeranstalterInnen alle wesentliche Punkte wie Abstellort der LKW samt Schneeräumung und Streuung, Ordnerdienst, Schneeräumung und Streuung der Umleitungsstrecke sowie Erreichbarkeiten, Darlegung der Sicherheit der ZuschauerInnen nach Abschluss der Veranstaltung sowie Umfang des genauen Veranstaltungsbereiches auf Gemeindestraßen im Hinblick auf die Bestimmungen im Kraftfahrzeuggesetz nachvollziehbar dargelegt worden.
„Zudem wurden im Rahmen der mündlichen Verhandlung am 26. Jänner 2024 die involvierten Gemeinden, Interessensvertretungen und auch Blaulichtorganisationen inkl. der in Südtirol angrenzenden Gemeinde gehört und etwaige Herausforderungen besprochen sowie offene Fragen erörtert und beantwortet. Die Zusammenarbeit wird vonseiten der Behörde als vorbildhaft und konstruktiv hervorgehoben“, heißt es in der Aussendung.
Text: Redaktion, Foto: Osttirol heute