Schulbeginn: Polizei setzt Maßnahmen für einen sicheren Schulweg

Schulwegsicherung, Kontrollen, Verkehrserziehung in den Schulen und Information der Eltern sind Maßnahmen der Polizei, um Unfälle am Schulweg möglichst zu vermeiden.

Durch Aufklärung, Präsenz und Kontrolle soll erreicht werden, dass die Kinder möglichst unfallfrei zur Schule bzw. zum Kindergarten und von dort wieder sicher nach Hause kommen, teilt die Polizei zu Schulbeginn mit. 2017 ereigneten sich in Tirol 292 Unfälle mit 313 verletzten Kindern, davon passierten 49 Unfälle am Schulweg. 51 Kinder wurden dabei verletzt.

 

 

Die Polizei setzt zu Beginn des neuen Jahres und in den Folgemonaten folgende Maßnahmen für einen sicheren Schulweg:

  • Schulwegsicherung an besonders kritischen Punkten
  • Geschwindigkeitskontrollen im Nahbereich von Schulen und Kindergärten
  • Überprüfung der richtigen Kindersicherung in Autos
  • Überprüfung der Anhaltebereitschaft von Kfz-Lenkern bei Schutzwegen
  • Verkehrserziehung in den Volksschulen (richtiges Verhalten am Schulweg in Theorie und Praxis)
  • Vorbereitung der SchülerInnen der 4. VS-Klassen auf die Radfahrprüfung, gegen Schulschluss Abnahme der Radfahrprüfung
  • Information der Eltern bei Elternabenden

Die Polizei appelliert an alle Fahrzeuglenker, sich der großen Verantwortung gegenüber den Kindern im Straßenverkehr bewusst zu sein. Der Vertrauensgrundsatz findet gegenüber Kindern keine Anwendung. Der Nahbereich von Schulen und Kindergärten erfordert eine besonders vorsichtige und rücksichtsvolle Fahrweise. Die Geschwindigkeit muss unbedingt reduziert und den Kindern jederzeit ein gefahrloses Überqueren der Straße ermöglicht werden. Auf diese Weise können alle zu noch mehr Sicherheit auf Tirols Schulwegen beitragen.

 

Text: Redaktion, Fotos: Polizei

29. August 2018 um