Rotkreuz-Zentrum in Lienz wird wesentlich erweitert
Im neuen Multifunktionsgebäude werden neben Servicestelle und Shop auch zehn Wohneinheiten für „Betreubares Wohnen“ entstehen – Bauzeit von 15 Monaten geplant.
Bei einem Pressegespräch stellten Freitagvormittag Rotkreuz-Bezirksobmann Egon Kleinlercher, Geschäftsführer Andreas Stotter, Kassier Hansjörg Mattersberger und Architekt Martin Valtiner die Details des Erweiterungsbaus im Rotkreuz-Zentrum bei der Bezirksstelle in der Emanuel-von-Hibler-Straße vor. „Nach dem erfolgreichen Abschluss der Bewilligungsverfahren und der Vergabe der Leistungen des Bauhauptgewerkes können wir am 28. August mit den Arbeiten beginnen – vorerst mit der Baustelleneinrichtung sowie dem Abbruch des alten Geschäftsgebäudes Unterassinger“, so Egon Kleinlercher einleitend.
v.l.n.r.: Architekt Martin Valtiner, Geschäftsführer Andreas Stotter, Obmann Egon Kleinlercher, Kassier Hansjörg Mattersberger
Entstehen werden eine patientenfreundliche, barrierefreie Rotkreuz-Servicestelle im Erdgeschoß sowie in zweieinhalb Stockwerken zehn Einheiten für „Betreubares Wohnen“. Im Tiefparterre entstehen neue Abstellplätze für hauseigene Fahrzeuge. Mit dem Neubau wird auch die barrierefreie Erreichbarkeit des Vortragssaales und der hier angesiedelten Räume im 1. Stock des bestehenden Rettungsgebäudes geschaffen. Dazu wird der auch für Bettentransporte ausgelegte Aufzug mit einem weitestgehend verglasten Baukörper mit dem oberen Podest der Haupttreppe des Bestandsgebäudes verbunden. Neben den erforderlichen Büro- und Sanitärräumen sind im 1. und 2. Obergeschoß jeweils vier, im Dachgeschoß zwei Kleinwohnungen für „Betreubares Wohnen“ geplant.
„Mit dem neuen Multifunktionsgebäude haben wir noch mehr Platz und können noch besseren Service für unsere ,Kunden‘ bieten“, so Andreas Stotter. Der neue Zubau wird das bisherige Haus um mittlerweile auch vorgeschriebene und notwendige Erfordernisse (Service für Patienten und Kunden) ergänzen und für künftige – auch kostenfreundliche Angebote für ältere Menschen – bereit machen. Die Verantwortlichen der Rotkreuz-Bezirksstelle und der Architekt rechnen mit einer Bauzeit von 15 Monaten.
Text: Redaktion, Foto: Osttirol heute/Kraner, Visualisierung: Valtiner & Partner, AberJung

