Rotkreuz-Ortsstelle Matrei punktet mit Erfahrung und jugendlichem Engagement
12.688 Stunden leisteten allein die 60 freiwilligen MitarbeiterInnen im Jahr 2018 in den Bereichen Rettungs- und Krankentransportdienst sowie Besuchsdienst.
Von einem aktiven Jahr berichtete Ortsstellenleiter Michael Oberschneider bei der 49. Ortsversammlung Ende April. „1.837 Krankentransport- sowie 920 Rettungseinsatz-Alarmierungen wurden bewältigt. Nicht zu vergessen sind auch die 170 First Responder- und 14 Einsatzleiter-Einsätze für das Iseltal”, berichtete Oberschneider. Neben den laufenden Diensten wurde auch im Bereich Aus- und Weiterbildung viel geleistet. Bei diversen Übungen wurden gemeinsam mit den regionalen Blaulichtorganisationen unterschiedliche Notfälle abgearbeitet. Dementsprechend aufschlussreich wurden auch die Berichte in den einzelnen Tätigkeitsbereichen vorgetragen.
Bezirksstellenleiter Egon Kleinlercher, Franz Riepler, Bernhard Oberschneider, Sebastian Rainer, Ortsstellenleiter Michael Oberschneider
Die Ortsstellenführung freute sich besonders auch darüber, dass zehn neue MitarbeiterInnen für Matrei angelobt werden konnten. Für die Arbeit mit der Jugendgruppe (25 Jugendliche und 6 BetreuerInnen) konnte mit Regina Mariacher eine neue Leiterin gefunden werden – sie löst Alexandra Bstieler, die hervorragende Jugendarbeit geleistet hat, ab.
Bezirksstellenleiter Egon Kleinlercher, Alexandra Bstieler (Henry Dunant Gedenkmedaille), Ortsstellenleiter Michael Oberschneider
Alexandra Bstieler wurde mit der Henry Dunant Gedenkmedaille ausgezeichnet, Julia Jesacher erhielt die Verdienstmedaille in Bronze. An Bernhard Oberschneider, Sebastian Rainer, Franz Riepler und Helene Köfler überbrachte die Ortsstellenleitung ein Dankeschön für die langjährige verdienstvolle Mitarbeit. „Ich gratuliere dem Matreier Team zur erfolgreichen Arbeit. Das mehrfach junge Engagement erlebe ich als äußerst positiv und freue mich über die laufende Weiterentwicklung der Ortsstelle”, so Bezirksstellenleiter Egon Kleinlercher in seiner Ansprache.
Text: Redaktion, Fotos: ÖRK Osttirol/Oberschneider