Matrei: Neun neue RettungssanitäterInnen angelobt

Auf ein ereignisreiches Jahr blickte man in Matrei bei der RK-Ortsversammlung zurück. 11.896 freiwillige Stunden wurden 2017 für die Bevölkerung geleistet.

Wenn auch der Rettungsdienst den Hauptteil der Arbeit beim Roten Kreuz ausmacht, so war das Team der Ortsstelle Matrei im Vorjahr auch bei etlichen Veranstaltungen benachbarter Rettungsorganisationen zu Gast bzw. in das Übungsgeschehen eingebunden, berichtete RK-Ortsstellenleiter Michael Oberschneider. 11.896 freiwillige Stunden leistete das Team 2017 für die Bevölkerung des hinteren Iseltales.

Wie wichtig die Installierung eines eigenen Besuchsdienst-Teams war, wird durch die Stundenaufzeichnungen von Teamleiterin Margarethe Mariner klar: 936 Stunden wurden im Wohn- und Pflegeheim, zuhause oder bei anderen Aktivitäten erbracht. „Aufgrund der großen Nachfrage wünschen wir uns, dass sich noch freiwillige MitarbeiterInnen für den Besuchsdienst melden“, so Mariner.

 

Die Besuchsdienst-Gruppe v.l.n.r.: Martina Patterer, Margarethe Mariner, Gertraud Gsaller, Petra Weiskopf und Irmgard Wibmer

 

Mathias Oberschneider, Leiter der Sondereinsatzgruppe Sanität, verwies in seinem Bericht auf eine massive Steigerung der Nachbesetzungen in der Dienststelle. Diese sind immer dann erforderlich, wenn die diensthabende Mannschaft bereits im Einsatz steht und zusätzliche Notfälle (Blaulichtfahrten) anfallen. Regina Raffler von der Jugendgruppe informierte, dass die derzeit 18 Jugendlichen und sieben Betreuer bei Bewerben in Lienz und Innsbruck vertreten waren und in der Stufe Bronze 1 den 2. Platz belegen konnten. Die Ortsstelle Matrei verfügt aktuell über 41 SanitäterInnen, davon 13 NotfallsanitäterInnen.

 

Auch Bezirksstellenleiter Egon Kleinlercher (links) sprach Dr. Josef Moser Dank und Anerkennung aus.

 

Den Höhepunkt des Abends bildete die Angelobung der neuen RettungssanitäterInnen Michael Pirker, Josef Grimm, Isabell Blassnig, Martin Trenkwalder, Georg Mattersberger, Manuela Berger, Fabian Lang, Gabriel Rainer und Michael Gröfler. Für 15-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Rettungsdienst erhielt Bettina Grosslercher das DJA in Silber. Für besondere Verdienste wurde Ortsstellenleiter Michael Oberschneider und Sondereinsatzgruppen-Leiter Mathias Oberschneider die Verdienstmedaille in Bronze verliehen.

Rot-Kreuz-Arzt Dr. Josef Moser zeigte sich von den Leistungen beeindruckt und bedankte sich für die langjährige gute Zusammenarbeit mit der Ortsstelle. Er verabschiedete sich nach 31 Jahren als praktischer Arzt in der Iseltaler Marktgemeinde. Mit Standing Ovations bedankten sich die Anwesenden bei ihm für seine Verdienste um das Gesundheits- und Rotkreuz-Wesen.

 

Text: Redaktion, Fotos: ÖRK Osttirol/Oberschneider