Projekt „inbus“ unterstützt Menschen in finanziellen Nöten
In Lienz wurde die Anlaufstelle für Menschen, die sich trotz Arbeit in finanziellen Nöten befinden, 2019 eröffnet. Die Beratungen sind kostenlos.
„Kaum jemand weiß, wie viele verschiedene Förderungen und Beihilfen für Menschen, die trotz Einkommen finanziell nur schwer über die Runden kommen, möglich sind. Wem was zusteht und was man nachweisen muss, ist oft unklar. Deshalb bleibt viel Geld ungenutzt in den Fördertöpfen liegen. Betroffen sind häufig Alleinerziehende und Mehrkindfamilien“, erklärt inbus-Ansprechpartnerin Daniela Agu.
Bei Anträgen und Formularen benötigen viele Hilfe. Das ist eine Säule der Beratung von „inbus“. Wenn das Einkommen im derzeitigen Beruf unzureichend ist, kann Berufsberatung helfen. Wenn es an den passenden Aus- und Weiterbildungen mangelt, gibt es viele Möglichkeiten und Unterstützungen.
„Fatal sind klassische Niedriglohnbranchen. Dazu kommt auch die Tatsache, dass Teilzeitarbeit weit verbreitet ist. Besonders betroffen sind Frauen. Die Teuerungskrise hat unterdessen die Mitte der Gesellschaft erreicht“, berichtet Daniela Agu.
Es sei nicht verwerflich, in finanzielle Nöte zu geraten. Vor allem Grundnahrungsmittel, Mieten und Strompreise machen den Menschen immer mehr zu schaffen. Auch die Kinderarmut nimmt eklatant zu.
2019 wurde in Lienz eine inbus-Anlaufstelle eröffnet. Das Projekt, das es in ganz Tirol gibt, lebt von Förderungen des Landes und des Europäischen Sozialfonds. Daher ist die Beratung kostenlos. In einem Erstgespräch kann die Situation schnell geklärt werden. Die Beratungsstelle von inbus ist mit anderen Angeboten und Beratungsstellen im Bezirk vernetzt und garantiert so in jedem Fall einen Nutzen.
Kontakt: Tel.-Nr. 0676/843 84 311 (auch per SMS oder WhatsApp möglich) oder E-Mail daniela.agu@innovia.at
Aktuelle Informationen: www.inbus.tirol
Text: Redaktion, Symbolfoto: AdobeStock