Osttiroler Wasserretter sicherten Gefahrenstelle in der Isel ab

Zu einem besonderen Einsatz wurden Mitglieder der ÖWR Osttirol vor kurzem gerufen: bei Kienburg/Huben hatte sich ein Stahlelement gelöst und verformt.

Am 9.8.2021 wurden die Osttiroler Wasserretter von der TAL (Transalpine Ölleitung) zu einer Besichtigung an der Isel im Bereich Kienburg gebeten. Durch die starken Regenfälle und das Geschiebe der Isel hatte sich ein Stahlelement, welches die unter der Isel verlaufende Pipeline schützt, gelöst und stark verformt. Dieses Stahlelement stellte eine extreme Gefahrenstelle für alle WassersportlerInnen auf der Isel dar, da es aus dem Wasser ragte. Da aufgrund der großen Wassermengen keine baulichen Maßnahmen möglich waren, wurde beschlossen, die Gefahrenstelle durch die Anbringung einer Tafel kenntlich zu machen. Dazu sollten zwei Stahlseile mit Warntafeln über die Isel gespannt werden, ein Stahlseil ca. 200 m über der Gefahrenstelle und das zweite Seil direkt über dem Hindernis.

Am 17.8.2021 begannen vier ÖWR-Einsatzkräfte, unterstützt von einem Mitarbeiter der TAL, mit dem Arbeitseinsatz in Kienburg. Aufgrund der starken Regenfälle am Vortag führte die Isel jedoch sehr viel Wasser, und die hohe Fließgeschwindigkeit erschwerte die Arbeiten. Schlussendlich musste der Einsatz erfolglos abgebrochen werden und konnte erst am folgenden Tag mit einem größeren Team (neun Einsatzkräfte) bei niedrigerem Pegel fortgesetzt werden. Am 18.8.2021 konnten die beiden Stahlseile mit den Warntafeln schließlich über der Isel befestigt und in Position gebracht werden. Somit ist die Gefahrenstelle nun für alle WassersportlerInnen gut erkennbar und kann großräumig umfahren werden.

 

Die Tafel zeigt die Gefahr an, denn das Stahlelement kann erst bei niedrigem Wasserstand geborgen werden.

 

Text: Redaktion, Fotos: ÖWR Osttirol

21. August 2021 um