Oberlienz: Wirtschaftsgebäude eines Bauernhofes bei Großbrand zerstört
Der Landwirt konnte seine Familie noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Ein Großteil der Rinder sowie Masthühner verendeten jedoch in den Stallungen.
Ein 43-jähriger Landwirt aus Oberlienz wurde am Montag, 21. November, um 00.10 Uhr, aufgrund knarrender Geräusche aus seinem Schlaf gerissen und musste feststellen, dass sein westlich des Wohnhauses befindliches Wirtschaftsgebäude in Vollbrand stand. Er setzte umgehend einen Notruf ab und brachte seine Familie in Sicherheit. Eine Annäherung an das ca. 10 Meter vom Wohnhaus entfernte Wirtschaftsgebäude war nicht mehr möglich.
Für den Bezirk Lienz wurde Feuerwehr-Abschnittsalarm ausgelöst. Die alarmierten Feuerwehren der Gemeinden Oberdrum, Oberlienz, Thurn, Gaimberg, Leisach, Glanz, Ainet, Schlaiten, St Johann im Walde, Assling und der Stadtgemeinde Lienz bekämpften das Brandgeschehen und konnten ein Ausbreiten des Brandes auf das Wohnhaus verhindern. Das Wirtschaftsgebäude brannte bis auf das massive Mauerwerk nahezu vollständig nieder. Es wurden keine Personen verletzt.
Unter einer betonierten, nordseitigen, Stallräumlichkeit konnten noch Kälber von den Feuerwehren gerettet und ins Freie verbracht werden. Ein Teil der Masthühner konnte nach Ausbruch des Brandes die Stallung noch selbstständig verlassen. Ein Großteil der Rinder und weitere Masthühner verendeten in den Stallungen. Es entstand schwerer Sachschaden.
Ab ca. 2.45 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Mit einem Kranfahrzeug wurden zahlreiche Glutnester von den Feuerwehren bekämpft. 286 Einsatzkräfte der angeführten Feuerwehren, die Rettung Lienz und eine Polizeistreife der Polizeiinspektion Lienz standen im Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache sind im Gange.
Text: Redaktion, Symbolfoto: AdobeStock/MAK