Neue Plattform „SozioTHEK“ gibt Auskunft über soziale Hilfsstellen

Die neue Internetplattform enthält Informationen und Kontaktdaten von sozialen Einrichtungen, Sozialvereinen, Selbsthilfegruppen sowie Freiwilligen, die Hilfe anbieten.

In Osttirol gibt es ein breites Netz an sozialen Diensten. Um die Kontaktaufnahme mit sozialen Einrichtungen zu erleichtern, hat die Stadtgemeinde Lienz die „SozioTHEK Lienz/Osttirol“ ins Leben gerufen. Über die Webseite www.soziothek-osttirol.at findet man die Kontaktdaten von sozialen Einrichtungen, Sozialvereinen, Selbsthilfegruppen und Freiwilligen, die Hilfe anbieten. Bislang wurden 126 Kontaktadressen in der SozioTHEK eingetragen. Die Plattform soll nicht nur die Suche nach Hilfe erleichtern. Personen, die ihren Mitmenschen Hilfe anbieten wollen, können sich rasch und unkompliziert mittels Online-Formular eintragen.  „Es war uns wichtig, dass jeder selbst entscheiden kann, welche Inhalte er der Öffentlichkeit bereitstellen möchte. Jeder Privatperson und Institution ist es selbst überlassen, wie sie sich präsentieren möchte“, erklärt Projektbetreuerin Evelyn Müller.

Es besteht auch die Möglichkeit, auf der Homepage Veranstaltungstermine einzutragen, Aufrufe zur Mithilfe zu starten und aktuelle Informationen zu teilen. Das Freiwilligenzentrum unter der Leitung von Alexandra Harles installierte in jeder Osttiroler Gemeinde eine Ansprechperson für soziale Anliegen, die als Bindeglied zwischen Hilfesuchenden und den sozialen Einrichtungen fungiert. Ein kostenloser Folder mit allen Kontaktdaten liegt ab sofort im BürgerInnenservice der Stadt Lienz auf und wird bezirksweit über den Lesezirkel verteilt. Die Projektkosten von 7.500 Euro wurden durch die Stadtgemeinde und das Leader-Programm finanziert.

 

Text: Redaktion, Foto: Stadt Lienz/Lenzer

01. Juni 2018 um