Neue Broschüre zeigt beeindruckende Artenvielfalt im Nationalpark Hohe Tauern
Die Broschüre „artenreich – vielfältiges Leben“ beinhaltet umfassende Informationen zur Artenvielfalt im Nationalpark sowie zu Auswirkungen des Klimawandels auf die Landschaft.
Bei der Ratssitzung des Nationalparks Hohe Tauern am Freitag, 1. März, wurde die neue Broschüre „artenreich – vielfältiges Leben“ präsentiert. Darin enthalten sind umfassende Informationen zur Biodiversität im Nationalpark. „Wir verfügen in Tirol über ein umfangreiches Wissen zum Thema Artenvielfalt – unter anderem auch durch die Biodiversitätsdatenbank des Nationalparks Hohe Tauern. 600.000 Datensätze zu 11.000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten liegen aktuell vor, und die neue Broschüre bietet für alle Interessierten einen Einblick – auch und insbesondere für Nicht-Fachleute”, erklärt dazu Tirols Naturschutzlandesrat und Nationalpark-Referent René Zumtobel.
Bereits vor über 20 Jahren wurde im Nationalpark begonnen, Nachweise und Funde von Tieren, Pflanzen und Pilzen zu dokumentieren. Somit verfügt man heute über eine breite Faktenbasis, die stetig weiterwächst und hilfreiche Vergleiche mit der Vergangenheit zulässt. „Biodiversitätsdatenbanken sind in Zeiten des Klimawandels von großer Bedeutung. So können Veränderungen in der Artenvielfalt fachlich fundiert beurteilt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden“, betont der Landesrat.

Schätzungen zufolge sind rund ein Viertel aller in Österreich vorkommenden Arten auch im Nationalpark Hohe Tauern zu finden, in der Gruppe der Säugetiere und Brutvögel sogar zwei Drittel. Neben informativen Beiträgen zu Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien, Insekten sowie Pflanzen und Pilzen im insgesamt rund 1.856 Quadratkilometer großen Nationalpark umfasst die Broschüre „artenreich“ auch zahlreiche Bilder sowie Informationen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Landschaft und die Artenvielfalt im Schutzgebiet.
Die Broschüre kann im Online-Shop des Nationalparks bestellt oder kostenlos heruntergeladen werden.
Text: Redaktion, Fotos: NP Hohe Tauern, Mattersberger