Nach fatalen Schafrissen: Wolf im Villgratental gemäß Verordnung erlegt

Nachdem die Tiroler Landesregierung eine Abschussverordnung erlassen hatte, wurde im Villgratental am Donnerstagabend, 2. Mai, von der Jägerschaft ein Wolf erlegt.

Wenige Stunden nachdem die Tiroler Landesregierung nach einem Rissereignis mit 15 toten und sieben verletzten Schafen in Außervillgraten eine Abschussverordnung für einen Wolf erlassen hatte, wurde von der Jägerschaft in den Abendstunden im Villgratental ein Wolf erlegt. Damit ist die Verordnung erfüllt und wird aufgehoben. Das erlegte Tier wird nun nach Innsbruck an die AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) gebracht und dort untersucht.

„Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass rasches Handeln unverzichtbar ist. Mein Dank gilt vor allem auch der Osttiroler Jägerschaft“, sieht LH-Stv. Josef Geisler den Weg der Tiroler Landesregierung einmal mehr bestätigt.

„Nur mit unmittelbar in Kraft tretenden Abschussgenehmigungen hat man eine Chance, Risiko- und Schadwölfe auch tatsächlich zu erlegen. Die Forderung des Landes Tirol an Brüssel bleibt weiterhin die Senkung des Schutzstatus. Wölfe sind keine gefährdete Tierart und gehören reguliert“, so Geisler.

Allen TierhalterInnen wird weiterhin empfohlen, Schafe und Ziegen auf den Heimweiden mit einem wolfsabweisenden Elektrozaun einzuzäunen.

 

Text: Redaktion, Symbolfoto: AdobeStock

03. Mai 2024 um