Musikbezirk Lienzer Talboden startete ins Jubiläumsjahr

2019 feiert der Musikbezirk Lienzer Talboden sein 70-jähriges Bestehen. Im Rahmen des Jubiläumskonzertes am 26.10. wird auch eine neue Chronik präsentiert werden.

Zur Jahreshauptversammlung 2018 lud der Musikbezirk Lienzer Talboden am 26.1.2019 in den Braugasthof Falkenstein in Lienz. Bereits im Vorfeld hatte man in der Franziskaner-Klosterkirche St. Marien, stimmungsvoll mit Orgelmusik und von den Lienzer Kirchenbläsern umrahmt, einen Gottesdienst gefeiert. Im Braugasthof begrüßte dann Musikbezirksobmann Stefan Klocker die Gäste des Abends, unter ihnen Landesverbandobmann-Stellvertreter Andreas Berger, Alois Kirchmair als Vertreter des Musikbezirkes Iseltal, Otto Trauner als Obmann des Musikbezirkes Pustertal-Oberland, Ehrenbezirksobmann HR Klaus Köck sowie die Lienzer Bürgermeisterin LA Elisabeth Blanik.

 

 

Im Rückblick auf das abgelaufene Jahr wurden Highlights wie das Musikbezirksfest in Gaimberg sowie die zweite Auflage des „Süd-/Osttiroler Blasorchesters 40+“ mit Konzerten im Gustav Mahler-Saal in Toblach bzw. im Matreier Tauerncenter genannt. Besonders hervorgehoben wurde auch das Goldene Verdienstzeichen des Tiroler Blasmusikverbandes, das Bezirksobmann-Stellvertreter Lukas Pedarnig für seine Tätigkeiten im Musikwesen von Landeshauptmann Günther Platter verliehen worden war. Seit 2018 zählt die Bläserphilharmonie Osttirol zum Musikbezirk, wodurch sich die Anzahl der Kapellen auf 16 erhöhte und die Mitgliederanzahl auf 836 anstieg. Von den insgesamt 362 JungmusikantInnen spielen bereits 180 aktiv mit. Der Nachwuchs zeigte sich im Vorjahr auch in Hinsicht auf die erzielten Jungmusikerabzeichen (44 x Bronze, 12 x Silber und 2 x Gold) als sehr erfolgreich. 2019 stehen wieder Auftritte des Jungbläserorchesters an, das aus MusikerInnen im zweiten und dritten Ausbildungsjahr besteht.

Obmann Stefan Klocker freute sich auch über die rege Tätigkeit der zahlreichen Ensembles und Kleingruppen, die im Vorjahr auf 195 Veranstaltungen spielten. Er betonte den positiven Effekt und die Impulskraft, die diese für die Kapellen haben, da hier „jeder Musiker beinahe ein Solist für sich ist“ und somit mehr gefordert wird. In den einzelnen Kapellen des Musikbezirkes gab es 2018 bzw. zu Jahresbeginn einige personelle Änderungen: In Oberlienz wurde Robert Mühlmann neuer Kapellmeister, in Lienz Gotthard Schöpf und in Tristach Christian Kröll. Seit Kurzem hat die MK Thurn mit Lisa Steiger eine neue Kapellmeisterin und in Schlaiten dirigiert, ebenfalls neu in diesem Amt, Michael Mattersberger. Bei der Eisenbahner Stadtkapelle ist René Mair nun Kapellmeister. Georg Eder hat die Aufgaben des Obmannes inne. Als neue Jugendreferenten wurden in Bannberg Dominik Oberlaner, in Lienz Joshua Forcher, in Nikolsdorf Verena Lercher, in Schlaiten Magdalena Pedarnig und in Oberlienz Alexandra Zeiner begrüßt.

 

 

Ein wichtiger Programmpunkt des Abends war die Vorschau auf das Jubiläumsjahr 2019. Fixpunkte im Terminkalender sind das Bezirksmusikfest am 3.8.2019 in Lienz sowie einige Sommerkonzerte mit wechselnden Kapellen am Lienzer Hauptplatz. Die Planungen für das Jubiläumskonzert am 26.10.2019 im Stadtsaal Lienz haben bereits begonnen. Bei diesem Event wird auch eine neue Chronik des Musikbezirkes präsentiert werden. Klaus Köck, der über die Jahre viele Details zusammengetragen hat, freute sich, dass dieses Werk nun auch digitalisiert und somit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.

Bei der Neuwahl des Bezirksvorstandes wurde der Wahlvorschlag angenommen: Heinz Theurl übergab das Amt des Bezirksstabführers an Josef Tiefnig. Das Amt des Bezirkskapellmeister-Stellvertreters übernahm Hans Peter Glanzer.

 

Text und Fotos: Osttirol heute Kulturredaktion/AE.

28. Januar 2019 um