Matrei i.O.: Wanderer gerieten in der Venedigergruppe in alpine Notlage
Im Bereich Viltragenkees kamen die beiden Wanderer aufgrund des starken Nebels nicht mehr weiter. Sie wurden in der Nacht von Bergrettern geborgen und ins Tal gebracht.
Ein 65-jähriger Österreicher und eine 59-jährige Österreicherin starteten am Freitag, 23. August, gegen 9.30 Uhr, zu einer Wanderung von der Sankt-Pöltner-Hütte in der Venedigergruppe entlang des Sankt-Pöltner-Westweges in Richtung Neue Fürther-Hütte. Dabei dürften die beiden Wanderer eine Wegkreuzung übersehen haben und falsch weitergegangen sein. Als der Weg dann von einem Schneefeld blockiert und die Sicht auf Grund von Nebel stark beeinträchtigt war, setzten sie einen Notruf ab. Ein Versuch, die beiden Wanderer mit dem Polizeihubschrauber zu bergen, musste wegen der dichten Nebeldecke abgebrochen werden, weshalb die Bergrettung Matrei i.O. mit zwölf Mann sowie ein Alpinpolizist zu den beiden aufstieg. Gegen 20.30 Uhr erreichten die Einsatzkräfte schließlich die unverletzten Wanderer und traten mit ihnen gemeinsam den Rückweg an. Gegen Mitternacht trafen sie im Venedigerhaus ein.
Text: Redaktion, Symbolbild: Osttirol heute