Matrei i.O.: Sturz in Gletscherspalte am Großvenediger ging glimpflich aus
Bei der Abfahrt vom Großvenediger stürzte ein 33-jähriger Deutscher in eine Gletscherspalte. Er konnte sich mit Eisschrauben absichern und blieb unverletzt.
Ein 33-jähriger Deutscher und eine 28-jährige Österreicherin bestiegen am Montag, 11. April, in den frühen Morgenstunden mit den Tourenski von der Johannishütte aus den Großvenediger. Nachdem sie gegen 12.00 Uhr den Gipfel erreicht hatten, fuhren sie gegen 12.30 Uhr in Richtung Neue Pragerhütte/Innergschlöß ab.
Zwischen Rainertörl und Venedigerscharte auf einer Seehöhe von etwa 3.400 m brach beim Überfahren einer Gletscherspalte die Schneebrücke, und der vorausfahrende Deutsche stürzte ca. zehn Meter tief in die Gletscherspalte ab. Auf einer Schneebrücke kam er unverletzt zum Liegen. Während sich der 33-Jährige mit Eisschrauben in der Spalte absicherte, rief seine Begleiterin um Hilfe. Ein sich in der Nähe befindlicher 33-jähriger Bergführer eilte sofort zur Hilfe und barg den Verunfallten aus der Gletscherspalte. Der 33-Jährige und die 28-Jährige wurden schließlich mit dem Rettungshubschrauber ins Tal geflogen.
Text: Redaktion, Foto: Ingemar Wibmer
