Lienz: Lawine ging im Skigebiet Zettersfeld ab
Offensichtlich hatte ein Skifahrer das Schneebrett ausgelöst. Die Erhebungen nach dem Skifahrer blieben ergebnislos. Er dürfte sich nicht verletzt haben.
Eine 57-jährige Einheimische meldete am Montag, 6. März 2017, um 12.40 Uhr, bei einem Angestellten der Lienzer Bergbahnen, dass sie nördlich der Bergstation der Faschingalmbahn einen Lawinenkegel festgestellt habe, in den augenscheinlich eine Einfahrtsspur hineinführte. Ausfahrtsspur war aber anscheinend keine vorhanden. Aufgrund der Meldung wurde unverzüglich die Leitstelle Tirol und in weiterer Folge die Besatzung des Notarzthubschraubers alarmiert. Nachdem aufgrund der vorgefundenen Spuren vorerst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eine Person verschüttet ist, wurden auch die Bergrettung Lienz und die Alpinpolizei verständigt.

Bei den Erhebungen am Lawinenkegel konnte festgestellt werden, dass offensichtlich ein Skifahrer das Schneebrett im Ausmaß von ca. 50 mal 70 Meter außerhalb des organisierten Skiraumes ausgelöst hatte und ca. 30 Meter mitgerissen wurde. Der Skifahrer dürfte unverletzt geblieben und anschließend wieder bergwärts aufgestiegen sein. Die Erhebungen nach dem Skifahrer blieben laut Polizeibericht bisher ergebnislos. Im Einsatz standen 13 Lienzer Bergretter, ein Lawinenhundeführer, vier Alpinpolizisten und die Besatzung des Notarzthubschraubers.
Text: Redaktion, Fotos: BPK Lienz/Alpindienst