Kriminalstatistik Osttirol 2018: Um 10% weniger Delikte angezeigt
Die Anzahl der Einbruchsdiebstähle sank im Vorjahr im Bezirk Lienz um 22,7%. Die Anzeigen gemäß Suchtmittelgesetz nahmen hingegen um 19,1% zu.
Das Bezirkspolizeikommando Osttirol veröffentlichte jetzt die Kriminalstatistik 2018. 1.504 Delikte wurden demnach im Vorjahr im Bezirk Lienz zur Anzeige gebracht, das bedeutet einen Rückgang um 10%. 62,9% dieser Straftaten konnten geklärt werden (2017: 59,5%). Die Gewaltkriminalität ist in Osttirol rückläufig: 382 strafbare Handlungen gegen Leib und Leben wurden 2018 zur Anzeige gebracht, ein Rückgang von 7,5%. Im Bereich „Gewalt in der Privatsphäre” wurden 17 Betretungsverbote ausgesprochen.

759 Anzeigen wurden behandelt, die strafrechtlich relevante Beeinträchtigungen von fremdem Eigentum zum Inhalt hatten, was einem Rückgang von 14,6% entspricht. Diebstähle waren mit 9,1% rückläufig, Einbruchsdiebstähle sogar mit 22,7%. Die Strafdaten gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung sind von 21 Fällen im Jahr 2017 auf 24 Fälle im Vorjahr angestiegen. Im Bereich Cyber Crime sind 84 Delikte zur Anzeige gebracht worden, was einem Rückgang um 13,4% entspricht.
Die Bekämpfung der Suchtmittelkriminalität sei 2018 wieder einer der Schwerpunkte in Osttirol gewesen, teilt Bezirkspolizeikommandant Silvester Wolsegger mit. Die Anzeigen stiegen von 89 im Jahr 2017 auf 106 im Jahr 2018 (+19,1%).
Text: Redaktion, Symbolfoto: Shutterstock/BrienAJackson